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Sozialarbeit in Prostitution- und Drogenszenen

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Sozialarbeit in Prostitution- und Drogenszenen
Ort:

Plauen, Deutschland

Kategorie:

Menschenrechte & Gute Regierungsführung

Veröffentlicht: 03. November 2007
Fortschritt:
100% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
39 Wertungen
Der Verein KARO e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich gegen Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung von Kindern sowie dem Handel mit Frauen und Kindern unter Berücksichtigung der Gesundheitsvorsorge einzusetzen. Der Verein sieht seine Aufgabe des Weiteren darin, Projekte aufzubauen und zu unterstützen, welche den Schutz, die Unterstützung sowie psychologische und soziale Beratung von Frauen, Jugendlichen und Kindern zum Inhalt haben, die von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen oder bedroht sind. Die Ziele sind dabei insbesondere die Bekämpfung von Zwangsprostitution, Handel mit Frauen und Kindern, sowie sexueller Ausbeutung von Kindern, rassistischer und sexistischer Diskriminierung, die Verwirklichung der Menschen- und Kinderrechte, die Stärkung der Rechte von Opfern psychischer, physischer und sexueller Gewalt, Beratung, Betreuung, Begleitung und weiterführende Hilfen für Opfer von sexuellem Missbrauch, Kinderhandel und Gewalt, Beratung, Betreuung, Begleitung und weiterführende Hilfen für Opfer von Zwangsprostitution und Handel mit Frauen und Kindern, Beratung, Betreuung, Begleitung und weiterführende Hilfen für Prostituierte aller Nationalitäten, die in den deutsch- tschechischen Grenzregionen in Straßenstrichbereichen und bordellähnlichen Einrichtungen arbeiten, Hilfe bei der Wiedereingliederung bzw. Rückführung der Opfer in soziale Strukturen in den Herkunftsländern, Errichtung, Erhaltung und Verwaltung eines Frauen- und Kinderschutzhauses, mit integrierter Babyklappe und einer Notruf- und Beratungsstelle, die Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene zur Bekämpfung von Missständen und Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz misshandelter Frauen, Jugendlicher und Kinder, die Vermittlung gezielter Maßnahmen zur Befähigung hilfsbedürftiger Frauen, Jugendlicher und Kinder zukünftig ein persönlich und wirtschaftlich selbständiges Leben zu führen sowie aufklärende Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

Erfüllt (5):

  • Streetwork

    90000 Euro. • Veröffentlicht 03. November 2007
    Wir benötigen Ihre Spende für das Verteilen von kostenlosem Präventionsmaterial (u.a. Kondome, Spritzen, Gleitgel) und Broschüren. Mit unserer Streetwork leisten wir an drei Tagen in der Woche Gesundheits- und Gewaltprävention.

Unterstützer (11):

Fürsprecher (6):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • G. Kelpin

    G. Kelpin

    M • Plauen, Deutschland

    Afrika, Mittelamerika, Asien - alles weit weg von Deutschland - Jeder weiß von dortigen Problemen -zu helfen wichtig und richtig! Aber was ist mit Deutschland, Tschechien - Europa überhaupt? Will man die eigenen Probleme und die in unmittelbarer Nähe nicht sehen? Nur ca 1 Autostunde entfernt oder gleich in der Nachbarschaft - Misshandlung, Missbrauch, Zwangsprostitution... auch von Kindern! Gibt es nicht? Nur Einzelfälle? IRRTUM!!! All das gibt es in nicht zu glaubenden Dimensionen. Und es gibt da KARO -ein kleiner Verein der sich der Opfer annimmt. Unterstützung vom Staat? Fehlanzeige! Die Politik wiegelt ab, verheimlicht, vertuscht. Ein unbequemes Thema! Gibt man zu hier ein Problem zu haben, muss auch gehandelt werden -und das kostet Geld. Offensichtlich gibt es auch privates Interesse nichts an diesen Zuständen zu ändern. KARO hilft und legt den Finger direkt in die offensichtliche und doch so unbequeme Wunde. Helfen Sie! Spenden Sie für die Arbeit von KARO, für die missbrauchten Kinder und Frauen! Ihr Beitrag für eine bessere Welt gleich nebenan.

Besucher (2):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • Torsten P.

    Torsten P.

    47/M • Dresden, Deutschland

    Jahrelang habe ich mich in dieser Szene frei bewegen können, da ich mehrmals in der Woche vor Ort war. Stundenlang saß ich mit meinem Kaffee an irgendeiner Bar in irgendeinem Club, manchmal setzte sich ein gelangweiltes Mädchen dazu. Sie wußte dann zwar meistens schon das ich nicht mit aufs Zimmer gehen würde aber auch das sie problemlos den gewünschten Drink bekommt und wir wenigstens etwas plauschen würden. Der Austausch von Handynummern gehörte dabei immer zum Routineablauf. Ich hatte keine Ahnung, daß ich beobachtet wurde - von Mädchen die einen Ausweg suchten. Erst als ich eine völlig verzweifelte SMS bekam von irgendeinem tschechischen Handy von einem Mädchen das ich nicht kannte sah ich "Handlungsbedarf", habe mich ins Auto gesetzt, bin rüber gefahren, durch einige Clubs gezogen und das Mädchen hat allen Mut zusammengenommen und sich tatsächlich als SMS-Schreiberin zu erkennen gegeben. Bis hierher dachte ich es geht um die übliche und hinreichende bekannte "Mitleid-Show" oder das "Problem" sei mit etwas Geld, Abenteuerlust und gutem Willen auf eigene Faust lösbar. 2 Stunden später bin ich mit einer Gänsehaut und purer Angst über die Grenze gedonnert (nur gut das es die noch gab). Ich war zuvor notgedrungen tatsächlich mit diesem Mädchen auf dem Zimmer - mit völlig verzweifelten Augen, am ganzen unterernährten Körper zitternd und unter Tränen hat sie mir ihre Geschichte erzählt. Noch in der selben Nacht saß ich hilfesuchend am Rechner, denn es war mir inzwischen klar, daß ich nur mit Unterstützung von Profis aus diesem Schlamassel kommen würde und... ich hatte natürlich versprochen zu helfen, ohne genau zu wissen wie. Morgens habe ich zu KARO Kontakt aufgenommen und spontan die notwendige Unterstützung erhalten, soweit das überhaupt möglich war. Im Übrigen gibt es zu diesem Einzelfall immernoch kein Happy-End. Aber ich habe bereits die nächste ähnliche SMS aus einem anderen Club bekommen - und wieder werde ich mit KARO darüber reden.

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