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Peru: Hilfe zur Selbsthilfe für Quechua Indianer

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Peru: Hilfe zur Selbsthilfe für Quechua Indianer
Ort:

Ayacucho, Peru

Kategorie:

Infrastruktur & Wirtschaftliche Entwicklung

Veröffentlicht: 02. November 2007
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
31 Wertungen
Die indianischen Gemeinschaften in der Andenregion leben sie sozial, wirtschaftlich und politisch ausgegrenzt am Rande der Gesellschaft. Das ihnen zugestandene Land wirft nur wenige Erträge ab. Es mangelt an Arbeit, medizinischer Versorgung, Schulbildung und vor allem Mitsprache.

Zusammen mit der lokalen NRO Accion Andina arbeitet CARE seit 2001 erfolgreich in Peru, um dort die Lebensbedingungen der Quechua-Indianer zu verbessern. Bei diesem Ansatz bestimmen die Menschen selbst, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen umsetzen möchten. Das stellt den nachhaltigen Erfolg dieses Ansatzes sicher.

Im Rahmen des Projektes werden Mikrokredite vergeben, um den Quechua-Indianern ohne eigenes Einkommen dabei zu unterstützen, eine eigene, kleine Existenz aufzubauen. Das Programm richtet sich an Bauern, Händler und Handwerker. Außerdem werden die Gemeinschaften durch Infrastrukturmaßnahmen, wie den Bau Gemeinschaftszentren, Grundschulen, Gesundheitsstationen und Trinkwassersystemen gestärkt. Durch Kochkurse für die Mütter wird die Mangelernährung von Kindern reduziert und Führer zur Stärkung der politischen Repräsentation ausgebildet.

Peru: Gemeindeentwicklung im Andenhochland

von s. timpernagel, erstellt am 16. November 2009 um 12:39 Uhr

Vielen Dank für Ihre Unterstützung beim betterplace-Projekt: "Peru: Hilfe zur Selbsthilfe für Quechua Indianer" Kennen Sie auch dieses CARE-Projekt in Peru?

Peru: Gemeindeentwicklung im Andenhochland

Rund die Hälfte der Bevölkerung Perus sind Nachfahren der Inka und anderer indigener Völker. Ihre Bräuche und Traditionen prägen vor allem im Andenhochland das Bild. In diesem ländlichen Gebiet herrschen aber auch extreme Klimabedingungen, Arbeitslosigkeit und Hunger. Es gibt wenige Krankenhäuser oder medizinische Einrichtungen, Straßen und Schulen sind kaum vorhanden. Viele Menschen verlassen ihre Dörfer und suchen in größeren Städten nach Arbeit. Dort aber wird die indigene Bevölkerung von den europäisch-stämmigen Peruanern nach wie vor diskriminiert und ausgegrenzt. Trotz dieser schwierigen Situation gehen viele peruanische Indianer inzwischen wieder stolz mit ihrem reichen kulturellen Erbe um und nutzen das Wissen ihrer Vorfahren, beispielsweise zum Schutz der Natur. Seit mehr als 15 Jahren verfolgt CARE in Lateinamerika einen gemeindebasierten Entwicklungsansatz. Das bedeutet, dass die Selbstbestimmung der indigenen Bevölkerung gefördert und sie ermutigt wird, sich stärker in der Gemeinde zu engagieren. Wichtigstes Ziel ist es, den ausgegrenzten Volksgruppen Gehör zu verschaffen. So können sie ein anerkannter, gleichberechtigter Teil der Gesellschaft werden. In Peru unterstützt CARE 12 Gemeinden im Andenhochland bei der Umsetzung von Projekten, die zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele beitragen. Initiativen in den Bereichen Wasserversorgung, Bildung, Gesundheit, Einkommen und Ernährung tragen dazu bei, das Leben der Bevölkerung zu verbessern. So baut CARE etwa zehn Gemeinschaftshäuser mit Handwerksräumen und zwei Primarschulen und stattet sie mit dem notwendigen Material aus. Dazu kommen zwei Gesundheitsstationen und zwei Trinkwassersysteme, Programme zur Reduzierung der Mangelernährung von Kindern und ein Ausbildungsprogramm für kommunale Führungspersönlichkeiten. Die lokale Partnerorganisation Accíon Andina organisiert all diese Aktivitäten vor Ort.

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Peru: Gemeindeentwicklung im Andenhochland

 

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