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Die Insel der Paradiesvögel (Regenwaldschutz)

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Die Insel der Paradiesvögel (Regenwaldschutz)
Ort:

Batanta, Indonesien

Kategorie:

Umwelt & Schutz der natürlichen Ressourcen

Veröffentlicht: 29. Dezember 2008
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
20 Wertungen
Dicht vor der Westküste West-Papuas, inmitten des so genannten Korallendreiecks, liegt die „Insel der Paradiesvögel“. Die Gewässer rund um die Insel beheimaten das vermutlich artenreichste Riffsystem der Welt. Aber nicht nur das Meer sprüht hier nur so vor Leben. Das türkise Wasser ist gesprenkelt mit unzähligen grünen, bergigen, dicht bewaldeten Inseln – ein Anblick, der einem den Atem stocken lässt. Die bis heute zum Teil noch unberührten Inselwälder zählen zu den artenreichsten Naturlandschaften dieser Erde. Gigantische Urwaldriesen sind in diesen Regenwäldern noch keine Seltenheit. Dichte, vor Leben überquellende Mangrovenbestände säumen die Küsten. Weltweit einzigartig ist auch die Vogelwelt – die Wälder sind die Heimat von seltenen Paradiesvögeln und anderen Raritäten.

Die Menschen der Inseln leben eng mit der Natur verbunden. Alles was die Familien benötigen, liefern ihnen der Wald und das Meer. Nur kein Geld! Das aber brauchen sie, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Und der ist unverzichtbar, um im Asien des 21. Jahrhunderts eine Chance zu haben.

Daher werden nirgendwo sonst die Regenwälder derzeit gnadenloser verkauft und abgeholzt als in Indonesien: pro Minute werden Regenwaldflächen in der Größe von 9 Fußballflächen vernichtet. 70% der Rodungen erfolgen dabei illegal.

Ein neues OroVerde-Projekt will nun dauerhafte, naturverträgliche Einkommensquellen schaffen, die den Wald bewahren. Tragende Kraft des Projektes sind die Frauen vor Ort. Denn sie sind verantwortlich für die Ernährung ihrer Familien, die Zukunft der Kinder und den Erhalt der Lebensgrundlage.
Ziel des Projektes:
1. Schutz der artenreichen Regenwälder und der Korallenriffe eines Insel-Archipels.
2. Aufbau von alternativen Einkommensquellen durch Frauengruppen, so dass die Dörfer nicht darauf angewiesen sind, Holz zu verkaufen, um ihre Kinder in die Schule schicken zu können.
3. Wissensvermittlung, Aufbau von Umweltschulen..

Erfüllt (6):

  • Starthilfe für eine Frau

    30 Euro. • Veröffentlicht 29. Dezember 2008
    Mit 30 Euro geben Sie einer Frau eine Starthilfe für ihr Kleinst-Unternehmen. Sie kann damit den ersten Treibstoff kaufen, um ihre aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammenden Produkte zu vermarkten.

Abgelaufen (5)

Deutsch (1):

Unterstützer (9):

Unterstützende Teams (2):

    studiVZ-Mitglieder: Wir handeln statt zu heulen! UTOPIA - www.utopia.de

Fürsprecher (2):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • J. Vorneweg

    J. Vorneweg

    M

    Regenwald-Schutz geht alle an. Wirksam wird er, wenn wir Unterstützer hier uns mit den Unterstütztern in Papua in Verbindung setzten und gemeinsam die beste Strategie zum Regenwald-Schutz umsetzen.

Besucher (1):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • E. Mannigel

    E. Mannigel

    W • Bonn

    Das Raja Ampat, in dem die Insel der Paradisevögel liegt, besteht aus vielen kleinen, bergigen Inseln, die alle dicht bewaldet sind – ein herrlicher Anblick der grünen Flecken in dem blauen Meer voller Korallenriffe.

    Im Sommer 2007 bin ich im Rahmen meiner Arbeit als Internationale Projektkoordinatorin für Oro Verde zum zweiten Mal in unserem Projekt in West-Papua/Indonesien gewesen, um die Fortschritte kennenzulernen und die zukünftige Arbeit mit unserer Partnerorganisation „ECOPAPUA“ zu planen. Dabei ging es um die erfolgten Dorfplanungen, die Vorbereitung einer gezielten Förderung für die Frauengruppen vor Ort und um das Monitoring gegen den illegalen Holzeinschlag auf der Insel, das zurzeit meines Besuches gerade sehr intensiv von der Polizei und der Presse verfolgt worden ist.

    Die Frauen aus den Dörfern haben mir erzählt, dass sie die Ressourcen des Waldes für viele Dinge des täglichen Lebens brauchen. Sie nutzen zum Beispiel Feuerholz, Fasern für Seile und Material für Matten (die werden in den Häusern als Sitzgelegenheiten verwendet) und Taschen, sowie Material zum Bauen der traditionellen Häuser (Holz sowie Palmenwedel als Dächer und für die Wände, Seile und Lianen). Neben diesen Materialien gibt es auch viel Essbares im Wald. Dazu gehören unter anderem auch die Muscheln aus den Mangroven. Der Wald bietet alles, was sie zum Leben brauchen.

    Die Frauen sind sehr interessiert daran etwas zu tun und wollen sich engagieren, es fehlen nur noch etwas der Mut und der Geschäftssinn - das ist etwas wo wir in den nächsten Monaten helfen wollen. Es gibt in beiden Dörfern schon viele Dinge, die Frauen aus den Rohstoffen aus dem Wald herstellen (Körbe, Matten, Hütte, Taschen, Ketten, Tonformen, etc.). Das Wissen dafür haben sie von ihren Großmüttern und viele der Sachen benutzen sie selbst im Haushalt. Oft können sie die Dinge im Dorf oder inden Nachbardörfern verkaufen. Auch in den Städten Waisai und Sorong gibt es Absatzmärkte, aber es fehlt es noch an Transportmöglichkeiten und Unternehmergeist - das wollen wir ändern!

    So werden die Frauen zu wichtigen Verbündeten im Schutz der Regenwälder der Region und erhalten so auch gleichzeitig die Korallenriffe und Fische, die die Lebensgrundlage der Fischerdörfer sind.

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  • von O. Tasler, erstellt am 10. Januar 2009 um 19:38 Uhr
    Die Fotos sind zwar alle schön bunt, könnten aber auch von einer Tropenreise stammen - gibt es keine Fotos der erzeugten Waren, der Schulungen und dieser Dinge?
    • von B. Hesebeck, erstellt am 12. Januar 2009 um 07:54 Uhr
      Lieber Herr Tasler, ich werde noch einmal ein paar weitere Fotos zu den Produkten heraus suchen - Danke für die Anregung! Derzeit können Sie auf einem Bild bereits die geflochtenen Hüte sehen. Ansonsten sind die Frauen, mit denen wir zusammenarbeiten, sowie unser Partnerdorf auf den Fotos abgebildet. Das Bild der Frauen an dem mächtigen Baum stammt von einer Exkursion in den Wald, bei der sie die benötigten Materialien für die Produkte gesammelt haben. Aber versprochen: ich suche noch ein paar mehr Bilder heraus! Mit vielen Grüßen Birthe Hesebeck

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