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Lebensmittel- u. Kleiderspende für Hilfsbedürftige

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Lebensmittel- u. Kleiderspende für Hilfsbedürftige
Ort:

Berlin, Deutschland

Kategorie:

Gesundheit

Veröffentlicht: 30. Oktober 2007
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
26 Wertungen
Jeder Besucher, gleich welcher Nationalität, hat das Anrecht auf Hilfe in Form von Lebensmitteln und Kleidung, wenn die Bedürftigkeit nachgewiesen werden kann.

Bevorzugt sollen kinderreiche Familien versorgt werden.

Auch soziale Einrichtungen werden von uns mit Lebensmitteln bedacht.

Besucher der Lebensmittelausgabe erhalten während der Öffnungszeiten gegen einen geringen Obolus belegte Brötchen und Getränke wie Kaffee, Tee oder Saft.

Besucher (3)

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • J. Lorenz

    J. Lorenz

    43/M • Petershagen, Deutschland

    Ich war neulich bei der Lichtenberger Hilfe und habe dort meine Kleiderspende abgegeben.Dort war so früh ca.9.00 uhr schon ganz schön was los.Viele Helfer kümmerten sich um Nahrungsmittel und im Laden wo die Kleider verteilt werden war es sehr voll...besonders sind mir die alten Leutchen aufgefallen die dort rumgestöbert haben....leider hatte keiner zeit mir alles zu zeigen...aber dennoch weiter so...wenn ich im Bekanntenkreis genug gesammelt habe komm ich wieder vorbei! Liebe Grüße J.R.Lorenz

  • M. Moser

    M. Moser

    M • Berlin, Deutschland

    Ja ich habe die Lichtenberger Hilfe bereits mehrfach besucht. Am alten und am neuen Wirkungsort. Es ist erstaunlich, wie gut sich diese Arbeit entwickelt hat und auch mit Rückschlägen und Problemen fertig wird.
    Jedem Bedürftigen und jedem Spender ist ein Besuch in den Räumen dort dringend zu empfehlen, denn dort gibt es für jeden was. Versprochen!

  • R. Jähnert

    R. Jähnert

    M • Berlin, Deutschland

    In Berlin unterstützen viele Vereine und freiwilligen Helfer die bedürftigen Menschen unserer Stadt. Einer davon ist der Verein Lichtenberger Hilfe für Menschen e.V. Der Verein wurde aus der Not heraus gegründet und ist eine Selbstinitiative von Arbeitslosen und Sozialhilfe-empfängern. Diese sind auf ihre erfolgreiche Organisation eines Netzwerkes für die Vertei-lung qualitativer guter und preiswerter Waren sehr stolz. Besondere darüber, das sie die für unsere Stadt wichtige Dienstleistung ohne staatliche Zuschüsse leisten. Ein Novum in Berlin. Die bedürftigen Familien und Singles sind bei dem Verein Lichtenberger Hilfe für Menschen Kunden. So werden sie auch behandelt. Freundlich und zuvorkommend werden sie von 84 Vereinmitgliedern und Mitarbeitern befragt und die Waren verpackt.
    Lange Zeit hat die Lichtenberger Hilfe für die Tüte Lebensmittel bzw. für die Tüte Kühlwaren 70 Cent und 1 Euro 50 Cent als Spende erhalten. Inzwischen hat den lichtenberger Verein die Realität eingeholt. Um den hohen Anspruch an guter Ware in hoher Qualität an den Kunden weiter zur Verfügung stellen zu können, ist die Lichtenberger Hilfe ab 1. Juni gezwungen, von den bedürftigen Berlinern 1 Euro 20 für die Tüte als Spende zu bekommen. Unter dem Slogan „wir transportieren gekühlt“ gewährleistet der Lichtenberger Verein - übrigens als einziger in Berlin- eine von dem Gesundheitsamt beglaubigte durchgängige Einhaltung der Kühlkette vom Transport bis zur Spendenverteilung – von den Sponsoren bis zum Kunden. Mit der Anschaffung von Thermokühlboxen – die eine konstante Lagerung bis zu 5 Stunden gewährleisten, sowie den Kauf eines Kühltransporter sind hohe Kosten auf den Verein zuge-kommen. Jeder Berliner weiß, wie sich im letzten Jahr die Benzinpreise gestaltet haben. Auch mussten Räume angemietet werden. Das schlägt sich auch zum Leidwesen aller Vereinsmit-glieder auf den Preis der Tüte Lebensmittel und Kühlwaren nieder, denn sie sind meist selbst Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger und wissen was es heißt, weniger Geld für die tägliche Bedürfnisse zur Verfügung haben.
    Zwei Seniorenheime und ein Restaurant unterstützen den Verein mit jeweils zwei Mittagessen, sodass die Lichtenberger Hilfe ihren Kunden neben belegten Brötchen, heiße Würsten und ei-nem großes Angebot an Getränken auch ein warmes wohlschmeckendes Mittagessen anbieten kann. Um die Wartezeit zu verkürzen schauen viele Kunden in der wohlsortierten Kleider-kammer vorbei. Hiermit noch mal ein schönes Dankeschön an alle Berliner, die dem Verein ihre Kleidung zur Verfügung stellen. Eine Mitarbeiterin der Lichtenberger Hilfe kann kleiner Reparaturen vornehmen, sodass die Jacken, Hosen, Blusen, Unterwäsche und vieles mehr in einen sauberen und gepflegten Zustand für die Kunden bereit liegen. Den Verein für Lichten-berger Hilfe für Menschen besuchen auch viele Familien mit Kindern. Direkt neben der Ausga-be der Lebensmittel und visa wie der Kleiderkammer, werden die Kinder liebevoll in einer Spielecke betreut. Viele Familien können sich daheim kein Computer leisten. Neben der Spiel-ecke können daher Kinder ab 6 und Jugendliche an vier Computer im Internet surfen und mit kind- und jugendlichgerechten Spiele ihre Freizeit verbringen. Auch ist die Software vorhan-den, mit der sie schulische Hausaufgabe lösen können. Dieses Angebot wird gern angenommen und zeitiges Erscheinen sichert gute Plätze. Im Raum der Spielecke können auch Kindersachen, Haushaltgegenstände, Bücher und viele Kleinigkeiten erworben werden. Die dazu gehörigen Möbel werden ein Stück weiter, in der Frankfurter Allee 205 fast verschenkt. Die Berliner spenden ständig gut erhaltene Möbel. Öfters nachschauen lohnt sich. Natürlich werden alle Möbel für einen kleinen Obolus direkt in die Wohnung transportiert. An derselben Adresse hat der Verein gemeinsam mit QEU ein gemeinsames Projekt gestartet, um schwervermittelbare Jugendliche wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Eine Fahrradwerkstatt repariert fachge-recht die Fahrräder von Berlinern mit Sozialhilfeausweis. Auch können dort die generalüber-holten gespendeten Fahrräder für eine geringe Spende erworben werden.

    Wenn der Vereinvorsitzende Peter Wöhler mit seinen ehrenamtlichen Mitstreiten so zurück-blickt, hat sich der Verein für Lichtenberger Hilfe für Menschen seit seiner Gründung im Sep-tember 2004 sehr schnell und gesund entwickelt. Angefangen hat es in einer Wohnung eines Arbeitslosen. Schnell wurde diese zu klein und eine Wohnungsbaugesellschaft (HOWOGE) stellte dem neugegründeten Verein Räume in der Schulze-Boysen-Straße und eineinhalb Jahre später in Alt Friedrichfelde 8a teilweise kostenlos zur Verfügung. Unter den Highlight, die die Lichtenberger Hilfe veranstaltete, wäre zu nennen: das große Sommerfest 2005, die Besche-rung von Santa-Claus-on-Road Weinachten 2005, die gemeinsame Werbetour mit den Schal-meienfreunden „Stadt Falkenstein“ im Juni 2006 durch Berlin.
    Das Konzept des Vereins „Jeder bedürftige Besucher, gleich welcher Nationalität hat das Recht auf Hilfe.“ größtenteils durch Sachspenden zu gewährleisten, um den Verwaltungsauf-wand zu minimieren, überzeugt sofort viele Firmen. Unter den Sponsoren findet man neben Lebensmittelketten, eine Firma für Stadtmöbel und Außenwerbung, einen großen namhafte Autohersteller, auch viele kleine und mittelständische Unternehmen, wie z.B. Bäckereien, ein Copyshop, die nach ihren Möglichkeiten die Lichtenberger Hilfe unterstützen. Das wäre nichts, ohne die tatkräftige Unterstützung der Berliner. Selbst kleine Spenden werden dankbar angenommen bzw. abgeholt. Der Verein wird auch mit Spenden aus der Schweiz und aus dem Königreich England unterstützt. Eins ist allen Mitarbeitern des Vereins aber klar: Erst viele fleißige Helfer machen dies alles möglich. Daher ein Dankeschön an alle, die dabei helfen, dass viele Menschen mit weniger Sorgen in die Zukunft schauen können.


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