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Cholera Epidemie in Simbabwe

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Cholera Epidemie in Simbabwe
Ort:

Troutbeck, Simbabwe

Kategorie:

Gesundheit

Veröffentlicht: 11. Dezember 2008
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
24 Wertungen
In Simbabwe erkranken immer mehr Menschen an Cholera. Bisher sind schon mehr als 80.000 Menschen betroffen. Aus allen Regionen Simbabwes erreichen action medeor Hilferufe. Die Projektpartner vor Ort können den vielen Betroffenen nicht mehr gerecht werden, denn die lebensnotwendigen Medikamente fehlen überall. action medeor hat schon über 30 Tonnen Medizin nach Simbabwe geschickt. Enthalten sind vor allem Mittel gegen Cholera wie Antibiotika, Salz-Zucker-Lösungen, Infusionen und Wasserentkeimungstabletten.
Aber der Bedarf an Medikamenten ist nach wie vor sehr groß. Schwester Christel aus Troutbeck in Simbabwe schreibt: „Viele Patienten sterben uns unter den Händen weg. Dies alles mit anzusehen und zu verkraften fällt schwer. Wir arbeiten pausenlos, aber ohne die nötigen Medikamente schaffen wir es nicht.“ Wenn die Patienten nicht schnell behandelt werden, können sie innerhalb von 24 Stunden sterben.
Im Anfangsstadium der Cholera reichen Trinklösung und Antibiotika im Wert von 2 € für die Heilung. Ist die Krankheit fortgeschritten, werden für einen erkrankten Menschen Infusionen und Antibiotika für 10 € benötigt.
Ein Hinweis in Sachen Transparenz: betterplace.org und PAYBACK-Spenden werden zu 100% an action medeor weitergeleitet. In der Durchführung der Projekte fallen Kosten an, denn wir wollen natürlich sicherstellen, dass Medikamente und Equipment sachgemäß und sicher ankommen und verwendet werden. Derzeit liegen die Verwaltungskosten medeors bei 7,7%. Für Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit wenden wir 9,4% auf.

Dank aus Simbabwe an medeor

von Steffi S., erstellt am 12. Februar 2009 um 07:47 Uhr

Tönisvorst, 10.02.2008. Die Menschen in Simbabwe brauchen dringend Hilfe. In weniger als einem Jahrzehnt ist die Lebenserwartung von 55 auf 35 Jahre gesunken. Seit Mitte letzten Jahres verschlechtert die Cholera-Epidemie die Gesundheitssituation dramatisch. Es gibt kaum noch Medikamente im Land. action medeor hat seine Hilfslieferungen entsprechend aufgestockt und versendet Medikamentenpakete an Gesundheitsstationen im ganzen Land. Während medeor im Jahr 2001 Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit Arzneimitteln im Wert von 40.000 Euro versorgte, waren es im vergangenen Jahr Medikamentensendungen im Wert von über 1,3 Millionen Euro. „Jeden Tag hören wir von dem großen Leid, von Menschen, die überleben könnten, wenn Medikamente vorrätig wären und wir versuchen so viel und so gut zu helfen, wie wir können“, sagt Inge Ricken von medeor. Sie organisiert vor allem die Hilfslieferungen für Simbabwe. Die Dankbriefe, die sie aus den Gesundheitsstationen erhält, ist für sie der größte Lohn ihrer Arbeit. (Einige Bilder von angekommenen Medikamentensendungen hinterlege ich unter Fotos)

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