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Straßenkinderprojekt "Manda" in Madagaskar

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Straßenkinderprojekt
Ort:

Antananarivo, Madagaskar

Kategorie:

Bildung

Veröffentlicht: 21. November 2008
Fortschritt:
83% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
18 Wertungen
Zaza Faly e.V. unterstützt die Projekte von ONG "Manda" finanziell, organisatorisch, personell und übt verschiedene Kontrollfunktionen aus. Die einzelnen Förderrichtlinien sind in einem Kooperationsvertrag zwischen "Zaza Faly e.V. und der ONG "Manda" festgehalten, welcher bei Interesse angefordert werden.
Seit ihrer Gründung 1994 führt "Manda" vier Hilfsprojekte für Straßenkinder in Antananarivo/Madagaskar durch.

1. Die Sozialstation „Tsiry“ wird seit 1995 von gegenwärtig 17 fest angestellten mad. Mitarbeiter/innen durchgeführt.
Hauptziel: Betreuung von ca. 200 Kindern im Alter von 4-18 Jahren.
Projektidee: Akzeptanz des Lebensraums „Straße“, Schaffung humanerer Lebensbedingungen, schrittweise Reintegration

Programm:
- Hygieneprogramm,
- Schlafmöglichkeiten für Kinder in Not,
- ärztliche Grundversorgung,
- Ausgabe von Speisen,
- Schule (Vorschule 3-6 Jahre, Alphabetisierung, Intensivunterricht mit 1. staatl. anerkannten Schuldiplom),
- kreative, pädagog., handwerkliche Angebote am Nachmittag,
- Einschulungen in staatl. & priv. Schulen (> 400 Straßenkinder seit 2004),
- Familienhilfen/Kleinkreditvergabe

2. Die Tischlerei-Ausbildungswerkstatt „Felana“ wird seid 1997 mit gegenwärtig 2 fest angestellte mad. Mitarbeiter/innen geführt.

- für 10 ehemalige Projektjungen der Sozialstation,
- Ausbildungszeit 2 J.
- 36 Absolventen seit 1997

3. Die Web- und Näh- Ausbildungswerkstatt „Vony“ wird seit 1998 von 3 fest angestellte madagassische Mitarbeiter/innen betreut.

-für max. 15 ehemalige Projektmädchen der Sozialstation
- Ausbildungszeit 2 J.
- 41 Absolventinnen

4. Das Tourismusprojekt entstand 2007 und wird von mittlerweile 3 fest angestellten mad. Mitarbeiter/innen mit dem Ziel Jugendliche zu alternativen Stadtführern von Antananarivo auszubilden, durchgeführt.

- für 18 Jugendliche der Sozialstation
-Ausbildungszeit 3 J.

Die madagassische ONG "Manda" unterhält alle vier Hilfsprojekte und führt sie seit Anfang 1999 in Selbstverwaltung.

Offen (3):

  • Schulgeld für 162 ehemalige Straßenkinder

    650 Euro. • Noch benötigt: 640 Euro. • Veröffentlicht 09. Januar 2010
    "Manda" konnte 2009 162 Pojektkinder in staatl. Schulen vermitteln. Das Schulgeld für 1 Kind beträgt umgerechnet 4 €. Helfen Sie mit! Vielen Dank.
  • 1 Monat medizinische Versorgung

    110 Euro. • Noch benötigt: 110 Euro. • Veröffentlicht 09. Januar 2010
    Die NRO "Manda" stellt die medizinsiche Versorgung von ca. 150 Straßenkinder sicher. Helfen Sie mit!
  • "Mikrokredite" für Familien von Straßenkindern

    220 Euro. • Noch benötigt: 220 Euro. • Veröffentlicht 09. Januar 2010
    "Manda" unterstützt im Rahmen der Familienhilfe mehr als 100 Familien mit Kleinkrediten für Essen, Kleidung, Mietzuschüsse...Helfen Sie mit!

Erfüllt (20):

  • 1 Monat Essen für 150 Straßenkinder

    240 Euro. • Veröffentlicht 21. November 2008
    Die Sozialstation "Tsiry" versorgt ca. 150 Straßenkinder im Alter von 3-18 Jahren. Mit Ihrer Spende können Sie die Essenversorgung von einem Monat sicherstellen

Deutsch (54):

Unterstützer (28):

Unterstützende Teams (3):

    Stephan's 40. Geburtstag Zaza Faly e.V. - Für die Straßenkinder von Madagas Joanas Freundinnen

Fürsprecher (6):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • M. Strempel

    M. Strempel

    M

    Vor nunmehr bald 10 Jahren war ich als angehender Sozialpädagoge im Rahmen eines Praxissemesters für Zaza Faly bzw. Manda tätig. Die Projektarbeit habe ich seitdem aufmerksam verfolgt und Manda bei meinen Madagaskarreisen regelmäßig besucht. Vieles hat sich in den letzten 10 Jahren durch die engagierte Arbeit von Manda verändert. Daher kann ich aus Überzeugung sagen: unterstützen Sie diese wertvolle Arbeit!

Besucher (1):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • a. mamonov

    a. mamonov

    W

    Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, habe ich im September die Projekte besuchen können und kann mich nur wiederholen. Ich halte die Arbeit vor Ort einerseits für elementar wichtig. Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass es sich bei der NRO "Manda" um ein Projekt handelt, dass sehr ganzheitlich arbeit. Angefangen von einer Grundversorgung der Projektkinder, wie Essen, Hygiene, med. Versorgung bis hin zu verschiedenen Schulprogrammen, Einschulungen, Familienhilfen und mehreren eigenen Ausbildungsprojekten.
    Besonders beeindruckt hat mich der liebevolle Umgang des Personals mit den Kindern. Ich habe das Gefühl gehabt, dass sich die Kinder trotz ihrer teilweise katastrophalen Lebensumstände, bei "Manda" ein Stück Lebensfreude bewahren können und einfach "Kind" sein können.

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  • von Stephan S., erstellt am 09. Februar 2009 um 15:07 Uhr
    Liebe Projektverantwortliche, lieber Heiko, ich verfolge überrascht und sehr frustriert die aktuelle politische Entwicklung und Sicherheitslage in Tana. Können die Kollegen vor Ort mittlerweile wieder weitgehend unbeeinträchtigt weiter arbeiten oder wird es eher schlimmer? Stimmt es, daß insbesondere Kleinkindnahrung bereits knapp ist? Alles Gute und bis bald! Stephan vom "Team Stephan"
    • von H. Jungnitz, erstellt am 09. Februar 2009 um 15:54 Uhr
      lieber stefan, ....ja die politische lage verfolge ich natürlich mit größtem interesse und es ist schlimm was da gerade passiert...aber die lage ist kompliziert, das schlimmste wäre, wenn die stimmung wirklich eskaliert und dieser 34jähriger idiot rajoelina es schafft, die macht an sich zu reissen. in meinen augen ist er das eigentliche problem, er und seine methoden und der wille zur macht. diesen 34jährigen ratsiraka zögling kann ich schlicht nicht ernst nehmen. macht einen auf demokratie und diktaturvorwurf an ravalomanana und will veränderung schaffen mit den diktatorischten mitteln schlecht hin - und zwar mittels putsch unter dem deckmantel einer "Demokratiebewegung". und erdreistet sich, seine "bewegung" mit der von 2002 zu vergleichen. vergißt aber dabei, dass er, im gegensatz zu ravalomanana 2002, keinerlei demokratische legitimation vom volk besitzt. rava hat damals trotz massiver manipulation eine undemokratische wahl gewonnen und wochenlang bis zu 1 mio leute allein in tana friedlich auf die straßen gebracht und darüber hinaus wurde er 2006 mit großer mehrheit demokratisch wiedergewählt. oder wie sagte neulich herr olchzowski vom goetheinstitut in tana in einem interview: rava ist weiß gott kein waisenknabe, aber er hat für das land mehr getan als alle präsidenten in den letzten 50 jahren". dem ist nichts hinzu zufügen. momentan geht es nur um machtgewinn. der vorwurf an ravalomanana, er wäre ein diktator ist absurd, auch wenn r. auch sehr sehr kritisch zu sehen ist. r. ist wie gesagt 2x demokratisch legitimiert worden und sein gegner nicht und er versucht mit wirklich diktatorischen mitteln an die macht zu kommen und das offensichtlich mit hilfe der alten machtelite, die im hintergrund agiert. für madagaskar wäre das ein schwerer rückschlag. ich hoffe die vermittler und ravalomanana selbst schaffen es die lage zu beruhigen und eine politische lösung zu finden. unsere projekte arbeiten auch unter diesen bedingungen weiter. es war 1 woche teilweise geschlossen, aber die arbeit muß weitergehen. und solange keine unmittelbare gefahr für die mitarbeiter besteht - und das scheint so zu sein - versuchen sich alle auf die arbeit zu konzentrieren. die kinder müssen ja weiter versorgt werden. bis vorgestern war die lage längst wieder beruhigt. die unruhen sind auch lokal auf das zentrum begrenzt und die normale bevölkerung inkl projekt haben kaum etwas davon mitbekommen und es war ihnen mittlerweile völlig egal. die derzeitigen prakt. haben uns auch beruhigt...eigentlich geht das normale leben weiter wie bisher, bis auf die ausgangssperre. die aktuelle situation vor ort verfolge ich seit samstag aber gespannter denn je, nach dem unsäglichen versagen des mad. militärs....so unnötig wie sonstwas...und das könnte ravalomanana echt in die defensive bringen..vor allem international. denn letztlich trägt er die verantwortung für diese schüsse. ok finde ich das absolut nicht... wir werden sehen wie es weitergeht....und hoffen... was die babynahrung betrifft kann ich dir leider nichts sagen. ich habe davon nichts gehört, kann aber mal eine anfrage ans projekt senden. wenn wir dir bzw deinen kontakten vor ort irgendwie helfen können, dann gib mir bitte bescheid. ich werde sehen was sich machen lässt... liebe grüße, heiko

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