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Psych. Hilfe fuer kriegstraumatisierte Veteranen

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Psych. Hilfe fuer kriegstraumatisierte Veteranen
Ort:

Gorazde, BPKanton, Bosnien und Herzegovina

Kategorie:

Gesundheit

Veröffentlicht: 25. Oktober 2008
Fortschritt:
97% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
127 Wertungen
Auch 14 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton leiden die Menschen in Bosnien-Herzegowina noch immer unter den psychischen und sozialen Folgewirkungen des Krieges.
Die Bevölkerung der Kleinstadt Gorazde ist in extremem Maße kriegstraumatisiert, da sie fast vier Jahre Belagerung, Todesbedrohung und Hungersnot ertragen musste. Den Bewohnern gelang es, mit dem Mut der Verzweiflung,die Kleinstadt gegen einen uebermaechtigen Gegner zu verteidigen.
Viele dieser Maenner, die unfreiwillig zu Soldaten werden mussten, leiden noch heute unter den furchtbaren Kriegserlebnissen.
Allerdings gab es bis vor kurzem keinerlei angemessene psychotherapeutische Hilfe fuer die traumatisierten Veteranen.
Die unverarbeiteten Traumata der Maenner / Vaeter haben massive Auswirkungen auf die Familien.

Seit Februar 2006 hat das Frauenfriedensprojekt SEKA - neben der Arbeit mit Frauen und Kindern - in einem Pilotprojekt begonnen, auch mit kriegstraumatisierten Veteranen zu arbeiten. SEKA-Leiterin und Traumatherapeutin Gabriele Mueller und SEKA-Koordinatorin Esma Drkenda haben, gemeinsam mit den Vertretern mehrerer Veteranenvereine, die Gruendung des Veteranen-Klubs "Svjetlost Drine" = "Licht der Drina" in Gorazde initiiert, der kriegstraumatisierten Veteranen psychotherapeutische und psychosoziale Hilfe bietet.
Inzwischen ist der Klub zu einem wichtigen Anlaufpunkt fuer die Veteranen geworden. Ein grosses Problem stellt allerdings die Finanzierung des Projekts dar.
siehe auch: www.seka-hh.de/archiv.htm#veteran

Offen (1):

  • Miete und Energiekosten fuer September 2010

    150 Euro. • Noch benötigt: 140 Euro. • Veröffentlicht 01. September 2010
    Die Raumkosten des Veteranenprojekts im September belaufen sich auf 150 € (120 € fuer Miete und 30 € fuer Energiekosten). Leider gibt es dafuer keine Foerderung mehr und wir muessen den gesamten Betrag durch Spenden aufbringen.

Erfüllt (33):

  • Miete und Energiekosten fuer den Veteranenklub

    200 Euro. • Veröffentlicht 25. Oktober 2008
    Fuer November benoetigen wir 200 € fuer Miete und Energiekosten.

Deutsch (168):

    Soziotherapie-Gruppe

    von G. Mueller, verfasst vor 2 Tage

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

    wir freuen uns ueber die erneute Spende unserer Unterstuetzerin N. Delling fuer die Septembermiete und danken ihr sehr herzlich! Mit der Miete sind wir diesmal wieder im Verzug - aber dafuer konnten w…

    ...mehr

Englisch (22)

Unterstützer (58):

Unterstützende Spendenaktionen (3):

    SEKA-Freundinnen und Freunde Leo's Promotion SEKA Hamburg e.V. / Projekt SEKA

Fürsprecher (7):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • B. Bieber

    B. Bieber

    M

    Aus meinen zahlreichen Begegnungen und Gesprächen mit bosnischen Kriegsveteranen und -invaliden und dem Wissen darum, dass es einen großen Bedarf an psychotherapeutischer und sozialer Arbeit mit dieser Klientel gibt, will ich das Projekt von SEKA gerne auf diese Weise unterstützen. Ausserdem kommt hinzu, dass ich das Team von SEKA und Gabriele Müller persönlich kennengelernt habe und ihre langjährige Arbeit als seriös und vertrauenswürdig schätze. Dr. Benjamin Bieber, Frankfurt am Main

Besucher (2):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • A. Hammoud

    A. Hammoud

    49/W • Berlin, Deutschland

    Im Juli 2010 hatte ich die Möglichkeit, den Veteranenklub in Gorazde zu besuchen und einige der Menschen kennenzulernen, die sich dort regelmäßig treffen. Hört man "Veteranen", denkt unsereins an alte Männer. Die Veteranen dieses Krieges allerdings sind Männer (und Frauen) etwa in meinem Alter, oder auch jünger. Eine der Veteraninnen, Esma Drkenda, begleitete uns dorthin, wo wir mit zwei Veteranen und dem jungen Sozialarbeiter sprechen konnten. Ich habe gesehen, daß der Treffpunkt ein wirklich bescheidenes Domizil hat, er ist nicht sehr groß und wird rein ehrenamtlich betrieben. Respekt vor dem, was dort bereits erreicht wurde: Menschen den Lebensmut zurückgeben, ihnen einen Ort bieten, wo sie über ihre Erlebnisse sprechen können mit anderen, die es aus eigenem Erleben verstehen und respektieren. Das nämlich tun nicht alle..... Ich bin nach diesem Besuch noch mehr überzeugt, daß die Aufarbeitung von Kriegserlebnissen einen geschützten Ort braucht.

Unternehmenspartner (2):

  • SoftMaker Software GmbH
  • PAYBACK GmbH
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  • von Martin G., erstellt am 15. Februar 2009 um 09:01 Uhr
    Liebe Frau Mueller, darf ich Sie um etwas Schonung für meinen Email- Eingangskorb bitten? Trotz weiterhin grundsätzlichem Interesse für das Projekt (sonst hätte ich vor einigen Wochen nicht gespendet) würde ich mir wünschen, dass Sie einen anderen Weg finden, die Finanzierung sicherzustellen, statt mehrmals im Monat und manchmal fast täglich immer wieder kleine Teilbeträge von Miete, Energiekosten, usw anfordern bei den Menschen, die ja schon gespendet haben (zumindest erhalte ich jeden der Blogs per Email, was mittlerweile offen gesagt etwas lästig wird). Auch muss nicht jeder einzelne Geldeingang allen mitgeteilt werden, das ist aus meiner Sicht deutlich zu viel Information. Die inhaltlichen Beiträge aus dem Projekt sind zwar interessant zu lesen, aber wäre es auch hier vielleicht möglich, eher einen Bericht in wesentlich größeren Abständen zu schicken, zum Beispiel einmal im Monat, statt diesen in mehreren Teilberichten auf viele Einzel-Emails aufzusplitten? Herzlichen Gruß, und viel Erfolg! Martin Georgi
    • von G. Mueller, erstellt am 18. Februar 2009 um 20:58 Uhr
      Lieber Herr Georgi, danke fuer Ihre Nachricht. Es tut mir leid, dass Sie sich von den mails bzgl. der Blogs zu unserem Projekt quasi belaestigt fuehlen. Die Funktionsweise der Plattform Betterplace erfordert von einem Projekt, dass es moeglichst praesent ist - und das durch regelmaessige (nicht zu lange Blogs). Diese richten sich weniger an die Unterstuetzer, die schon vom Projekt wissen, sondern an neue, die durch die Blogs aufmerksam gemacht werden sollen. Allerdings bekommen die schon mit dem Projekt Verbundenen jedes Mal eine Hinweismail bzgl. des Blogs. Das kann manchen auch zuviel sein, das verstehe ich. Vielleicht waere es gut, beim Betterplace-Team anzuregen, dass eine Option hinzugefuegt wird, in der ein/e Unterstuetzer/in waehlen kann, ob er regelmaessig durch e-mails ueber "sein /ihr" Projekt informiert werden will, oder eben nicht. Jede/r UnterstuetzerIn hat ja seine Projekte auf der eigenen Seite parat und kann jederzeit nachschauen, ob es etwas Neues gibt. Ich glaube, das koennte dieses Problem loesen; denn von vielen unserer UnterstuetzerInnen weiss ich, dass sie sich ueber die mails auch freuen und dann nachschauen, was es Neues gibt. Andere wiederum freuen sich, dass wir uns fuer ihre Spende bedanken. Wollen Sie diese Option beim Betterplace-Team anregen? Oder soll ich das tun? Mit herzlichen Gruessen Gabriele Mueller

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