Weitersagen! 100% Ihrer Spende werden weitergeleitet.

Cinema Jenin

Projekt verbreiten!
Cinema Jenin
Ort:

Jenin, Palästinensische Gebiete

Kategorie:

Kultur & Sport

Veröffentlicht: 06. August 2008
Fortschritt:
93% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
80 Wertungen
CINEMA JENIN (West Bank) http://www.cinemajenin.com/, erbaut in den frühen 60er Jahren, galt als eines der größten und imposanten Kinos in Palästina. Täglich sahen Hunderte arabische Filme, später zeigte man Actionfilme und amerikanische B-Filme, bis das Kino mit Ausbruch der ersten Intifada 1987 geschlossen wurde. Ishmael Khateeb, Bewohner des Flüchtlingslagers Jenin, Marcus Vetter, deutscher Dokumentarfilmer, und eine Gruppe enthusiastischer Einheimischer und Ausländer wollen dem alten Kino neues Leben einhauchen. 2005 wurde Ishmaels 11jähriger Sohn Ahmed von der israelischen Armee erschossen. Er entschied sich, die Organe seines Sohnes an israelische Kinder zu spenden, um deren Leben zu retten. 2006, noch tief vom Tode seines Sohnes betroffen, eröffnet er ein Kulturzentrum für die Kinder des Flüchtlingslagers als Alternative zu ihrem Straßenalltag. Dank ausländischer Spenden bietet das Zentrum vielfältige Aktivitäten, darunter Filmkurse, an. Etwas später wollen die Kinder ihren ersten Kurzfilm produzieren und stellen fest, dass es keinen Platz gibt, ihn vorzuführen: Das einzige Kino ist seit langem geschlossen. CINEMA JENIN befindet sich im Stadtzentrum neben der alten Kirche, dem Markt und den Hauptstraßen und kann für Jenin (50.000) und Nablus (150.000 Einwohner) als Kino dienen.
Das Kino in Ramallah ist zu weit entfernt. Jenin leidet auf allen Gebieten – ökonomisch, sozial und kulturell – an großer Isolierung, es existieren nur wenige Möglichkeiten an Freizeitgestaltung und kultureller Inspiration. Das einzige Fenster zur Welt: Fernsehen und Internet für diejenigen, die Computer-Zugang haben. Ziel ist, eine Kultur des Kinobesuches für die Bevölkerung der Stadt und des Flüchtlingslagers zu fördern, indem eine Mischung von einzigartigen, spannenden, unterhaltenden und mutigen Qualitätsfilmen gezeigt wird. Dazu gehören Kino-, Dokumentar-, Kinder-, klassische arabische, Gegenwartsfilme und Komödien. s. Heart of Jenin -
Stellen Sie hier öffentliche Fragen und lassen den Projektverantwortlichen darauf antworten.
Wollen Sie eine Frage stellen? Neu anmelden oder Einloggen wenn sie bereits auf betterplace registriert sind.
  • von W. Doppel, erstellt am 11. März 2010 um 14:10 Uhr
    Tschuldigt,aber irgendwo spielt die Kommunikation verrückt, habe redigiert und die Fehler sind wieder da????
  • von W. Doppel, erstellt am 11. März 2010 um 14:07 Uhr
    Kleine Tippfehler korrigiert: Ich habe starke Bauchschmerzen, wenn ich höre und sehe, das Auswärtige Amt ist Unterstützer des Projektes.Denn dann kann man gleichwohl Pullach und Verfassungsschutz als Stellvertrateradressen benennen-also klar formuliert,Feinde des palistinensischen Volkes und der freidliebenden jüdischen Gemeinden, die nichts mit den amerikanischen Hegemonie- und Herrschaftsinteressen und Stellvertreterkriegen gemein haben, die die Völker entzweien und gegeneinander mißbrauchen und aufhetzen, seit Gründung des israelischen Staates durch amerikanische Federführung. Hier sei nur stellvertretend an Camp David und den israeischen und arabischen Akteuren CIA Politgrößen erinnert.Für Interessenten dieder Politik wäre "cryptom org" eine gute Adresse um viele Geheimdokumente und Sandkastenspiele des CIA mit Namens und Auftragsnennung zu verinnerlichen zu weiterer Aufklärung. Somit lassen sich viele zutiefst human Denkende vor gefährlichen Karren einer Kriegspolitik sperren, viele Völker um ihre Grundrechte zu betrügen .MfG sloslite
  • von W. Doppel, erstellt am 11. März 2010 um 13:55 Uhr
    ich habe starke bauchschmerzen, wenn ich höre und sehe, das Auswärtige Amt ist Unterstützer des Projektes.Denn dann kann man gleichwohl Pullach und Verfassungsschutz als Stellvertrateradressen bennen-also klar formuliert,Feinde des palisteinensischen Volkes und der freidliebenden jüdischen Gemeinden, die nichts mit den amerikanischen Hegemonie- und Herrschaftsinteressen und Stellvertreterkriegen gemein haben, die die Völker entwzweien und gegeneinander mißbrauchen und aufhetzen, seit Gründung des israelischen Staates durch amerikanische Federführung. MfG sloslite
  • von a. mentzel, erstellt am 10. März 2010 um 09:56 Uhr
    Hallo Herr Vetter, ich habe mehrere Jahre in Israel, unweit von Jenin gelebt. Ich hatte das Glück, bei 1-2 kulturellen Veranstaltungen von Israelis und Arabern dabei zu sein. Diese Veranstaltungen haben immer viel positive Stimmung und Hoffnung verbreitet, auc wenn sie zumeist nur von den Menschen besucht wurden, die sowieso schon Frieden wollen. Kultur ist die Basis für Bildung und gewaltfreiem Leben. In wieweit werden die Initiatoren und offiziellen Förderer Einfluss auf das Niveau des Kinoprogramms haben? Und gibt es vor Ort Araber, die Interesse haben, so ein Niveau zu halten? Ich möchte nicht elitär klingen. Ein kulturelles Zentrum ist so oder so gut und sinnvoll für eine Stadt und vor allem seine jungen Bewohner.
  • von G. Presch, erstellt am 17. Juni 2009 um 07:05 Uhr
    Hallo Herr Vetter, ich wohne in Gomaringen und habe kürzlich im Arsenal den Film angeschaut. ich habe dem Tagblatt u.d. Arsenal ein Echo geschrieben. Von Ihnen hatte ich bis dato keien Mail-Adresse. Haben die Ihnen das Echo zukommen lassen? Wenn nicht könnten Sie mir einen elektr. Kommunikationsweg nennen, so dass ich Ihnen die DOC und die PPT schicken könnte. Gert Presch Gert.Presch@web.de
  • von A. Lübben, erstellt am 29. September 2008 um 09:57 Uhr
    Hallo! Mein Name ist Anna und ich wollte fragen, ob ihr eigentlich jemanden brauchen könntet, der im Frühjahr für ein paar Wochen kommt und hilft, ich werde nämlich dann in Israel und Palästina sein und würde sehr gerne helfen das Kino ein wenig aufzubauen und zu renovieren...ganz unverbindlich ersteinmal und Danke Anna
    • von M. Vetter, erstellt am 30. September 2008 um 16:24 Uhr
      Liebe Anna, sehr gerne. Melde dich einfach, wenn Du mehr weißt. Hier meine Mauiladresse: Marcus.Vetter@t-online.de Liebe Grüße Marcus

© 2007-2010 betterplace