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Sansibar: "Tropfen für Tropfen formt das Meer"

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Sansibar:
Ort:

Tumbatu Island, Tansania

Kategorie:

Infrastruktur & Wirtschaftliche Entwicklung

Veröffentlicht: 06. Juli 2008
Fortschritt:
100% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
131 Wertungen
Zusammen geht es besser; das sagen die Frauen der Tansania vorgelagerten Insel Tumbatu und haben beschlossen, sich von den dortigen Fisch-Zwischenhändlern unabhängig zu machen.
Zukünftig wollen sie ihren Fang auf dem Festland oder auf dem Markt in Sansibar Stadt direkt verkaufen. Dazu brauchen sie ein Boot. 8 Frauenkooperativen, angeführt von Acheni, der größten Kooperative, haben sich erstmalig zusammen­geschlossen, um gemeinsam ihre Lebenssituation auf der Insel Tumbatu zu verbessern. Die Frauen, zumeist aus dem Inselteil GOMANI sind in ihren Gruppen schon seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv.
Es sind Frauen, deren Männer wegen der schlechten Arbeitsbedingungen oft die Insel verlassen müssen, um in der Stadt (Sansibar Town) zu arbeiten. Sie versuchen derweil allein im Dorf die Kinder zu erziehen und andere Überlebens- und Verdienstmöglichkeiten zu finden.
Neben Ziegen und Hühnerzucht bleibt ihnen nur das Offshore-Fishing. Offshore bedeutet, die in großen Schwärmen nahe des Ufers schwimmenden Dagaa mit Netzen zu fangen. Verkaufen können sie ihn selbst nicht, da sie nicht über eigene Boote verfügen, was auch dazu führt, keinen alltäglichen Fischfang betreiben zu können.
Auf Zwischenhändler angewiesen, verdienen sie daher kaum etwas, zahlen jedoch vielmehr für Lebensmittel, als sie es auf dem Markt in Sansibar tun würden. Sie haben bisher keinerlei Möglichkeiten, die kleine Insel zu verlassen, um auf die Märkte Sansibars zu fahren. Der Erwerb eines Bootes wird den Kooperativen mehrere Möglichkeiten liefern: eigener Fischfang, den Fisch selbst auf Sansibar für angemessene Preise zu verkaufen und dafür auf dem Markt Trinkwasser, Gemüse und Reis für die Heimatinsel zu kaufen.

Fürsprecher (12)

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • M. Willhardt

    M. Willhardt

    M • Ditzingen, Deutschland

    Das Projekt hört ja mit dem Motor nicht auf, sondern geht für die Frauen von Sansibar erst richtig los. Es ist ein Projekt voller Energie, Hoffnung und Zuversicht. Was bringt die Zukunft dieser Familien mit dem Motor? Ich will es wissen.

  • Susanne K.

    Susanne K.

    W

    TWENDE People which are knowing the coutry, the location the people. They know were the donations go and can always give a helping hand if things don't go as they should. I support this projects wholeheartedly!! Susanne Wildlife Action Group International

  • A. Fleischer-Wetzel

    A. Fleischer-Wetzel

    Ich hatte während unseres Aufenthaltes auf Zanzibar die Gelegenheit, dabei zu sein, als das Boot an die Frauenkooperative in Tumbatu übergeben wurde. Jetzt bin ich sehr gespannt darauf, was sich durch das Boot und die Arbeit damit vor Ort verändern wird. Die Anschaffung des Motors halte ich für super notwendig. Mit dem Segel allein als Antrieb wird es zu schwierig sein, den Fischfang effektiv zu betreiben. Die Menschen brauchen Hilfe vor allem als Impuls, um dann mit ihren Ressourcen, Erfahrungen und Ideen eigenverantwortlich das weiterzuentwickeln, was ihnen am Herzen liegt und für ihre Zukunft wichtig ist.

  • C. Boesenberg

    C. Boesenberg

    38/W • München, Frankfurt, Deutschland

    Ein wunderbares Projekt! Wir haben ebenfalls ein Frauen-Einkommens-Projekt in Tansania und ich empfehle dieses gerne!

  • V. Schlevogt

    V. Schlevogt

    W

    Ich finde das Projekt sehr beeindruckend, weil hier Frauen dabei unterstützt werden, mit einfachen Mitteln ihr Leben selbst zu verbessern.

  • H. Knott

    H. Knott

    W • Berlin, Deutschland

    In European summer, for more than a decade young people from the German federal state of Brandenburg pack their bags and make a journey - destination: the East African island of Zanzibar where they spend weeks getting first hand knowledge of Tanzanian village life. Their insight and the experience made led to the foundation of the registered association Twende Pamoja (which signifies in Swahili “Let’s go together!”) back in 2000. Twende Pamoja and their partner association in Zanzibar established a long lasting and fruitful working co-operation seeking partners. I support their work and became recently a sustaining member. Let’s go together! XXXXXXXX Seit mehr als einem Jahrzehnt packen Brandenburger Jugendliche im europäischen Sommer ihre Koffer und verreisen. Ziel ist die ostafrikanische Insel Sansibar, wo sie wochenlang Einblick in tansanisches Dorfleben erlangen. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen führten im Jahr 2000 zur Gründung des Vereins Twende Pamoja (das in Kisuaheli „Lasst uns zusammen gehen!“ bedeutet). Twende Pamoja und die sansibarische Partnerorganisation schufen seither die Grundlage für eine langjährige und fruchtbringende Zusammenarbeit und suchen Partner. Ich unterstütze ihre Arbeit und bin seit kurzem Fördermitglied. Twende pamoja!

  • T. Berger

    T. Berger

    35/M • near Berlin, Deutschland

    Als Journalist und Mitglied eines befreundeten Vereins kenne ich die Träger der Sansibar-Projekte seit vielen Jahren und weiß, welch engagierte Arbeit durch das Netzwerk aus RAA Brandenburg, Twende Pamoja und andere in mehreren Dörfern auf der Insel sowie unterstützend hier in Deutschland geleistet wird. Den laufenden Projekten wünsche ich deshalb viele Spender, um die noch bestehenden Finanzierungslücken schließen zu helfen.

  • A. Hammoud

    A. Hammoud

    48/W • Berlin, Deutschland

    Man könnte den Frauen von Tumbatu ja Fische geben - dann wären sie einen Tag satt. Twende Pamoja möchte, dass sie nie wieder Hunger leiden. Und so sollen sie, nein - kein Netz - aber ein Boot haben.... Soweit die Variation eines bekannten christlichen Spruches, der das Prinzip nachhaltiger Entwicklung schon vor rund zwei Jahrtausenden allgemeinverständlich formuliert hat. Mit diesem Vorhaben werden die Frauen der Insel ein Stück Unabhängigkeit gewinnen und selbständig dafür sorgen können, dass ihre Familien und besonders die Kinder mehr (Ernährungs-)Sicherheit bekommen und die Folgen der Preisentwicklung etwas abgemildert werden. Welche Power doch in ihnen stecken muß, wenn sie sich so etwas vornehmen! Ein Boot mit Zubehör ist hoffentlich schnell gekauft. Aber viele Jahre wird es hilfreich sein beim Bemühen um mehr Sicherheit und Unabhängigkeit! Ein wunderbares Projekt, daß ich nicht nur empfehle, sondern auch anders unterstützen werde.

  • W. Essler

    W. Essler

    M

    Zwar brennt es -- seit die Globalisierung weltweit wütet -- nun überall auf der Welt. Da aber, wohin unser Blick auf besonders brennende Probleme gerichtet wird, da sind wir als Menschen gefordert, nämlich: insbesondere da nicht die Augen zu verschließen, insbesondere da nicht sich selbst zu verschließen.

  • B. Hawelka

    B. Hawelka

    W

    Den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, das habe ich schon immer befürwortet. Ihnen damit die Chance zu geben, ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstwertgefühl zu bewahren, ganz abgesehen von ihrer elementaren Not sich ernähren zu müssen!!!

  • Michaela B.

    Michaela B.

    W • Eindhoven, Niederlande

    Ich möchte Fürsprecherin für dieses Projekt werden, weil ich selbst schon vor Ort in Tumbatu war und weiß, wie dringend jede Unterstützung gebraucht wird. Dass dieses Projekt erfolgreich sein wird, ist auch der Erfahrung der Frauen im Umgang mit einem anderen Projekt geschuldet. Dieses wurde von der UNDP (United Nation Development Programm) durchgeführt.

  • L. Reiländer

    L. Reiländer

    M

    Unabhängigkeit von Zwischenhändlern und eine Emanzipation de facto allein erziehender Mütter - und das allein mit einem Boot; ein Projekt wie eine Geschichte. Schließlich: Verena Specht kennt Tansania schon seit Jahren und kann daher die richtigen Projekte zu rechten Zeit am rechten Ort anstoßen. Deswegen.


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