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COMPAñeros in Bewegung: Mobile Bildungseinheit

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COMPAñeros in Bewegung: Mobile Bildungseinheit
Ort:

Ciudad El Alto, La Paz, Bolivien

Kategorie:

Bildung

Veröffentlicht: 21. August 2007
Fortschritt:
97% finanziert
betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der jeder sein Projekt vorstellen kann. Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Wir empfehlen, dieses Projekt zu unterstützen, falls Sie die Organisation, den Projektverantwortlichen, einen Fürsprecher oder einen Besucher kennen, oder Ihnen dieses Projekt von einem Freund empfohlen wurde - und Sie es auf Grund seiner Projektdetails als sinnvoll erachten. 
Gesamtbewertung:
88 Wertungen
Die Stadt El Alto, auf gut 4.000 m die höchstgelegene Großstadt der Welt, ist Ziel von Migration aus den ländlichen und Bergbaugebieten Boliviens. Sie wächst täglich, ja stündlich; in den städtischen Außenbezirken gibt es keine Infrastruktur, die Einwohner sind von Bildung und kulturellen Angeboten völlig abgeschnitten, Analphabetismus ist keine Seltenheit. Kinder und Jugendliche gleiten leicht in die Kriminalität und den Drogenmissbrauch ab – dem soll das Projekt etwas entgegensetzen.

Die Mobile Einheit ist ein zu einer fahrenden Bibliothek, Sammlung von didaktischen Spielen aus aller Welt und Schule umgebauter Minibus, dessen zwei ausgebildete Betreuer pro Tour in diesen Gebieten v.a. Kinder und Jugendliche ansprechen und an das Lernen mit Kultur heranführen werden, bis hin zu Theaterworkshops, in denen sie verschiedene Fähigkeiten erwerben, Selbstvertrauen und Kompetenzen gewinnen.

Das Projekt baut auf den Erfahrungen des COMPA in der jahrelangen Kultur- und Bildungsarbeit mit Straßenkindern sowie mit dem Teatro Camion, einem zu einer mobilen Bühne umgebauten LKW auf. Die Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit e.V. in Berlin wird Trägerin des Projektes und dafür auch Fördermittel beantragen - denn ein solches Vorhaben ist nur mit Spenden nicht zu schultern.

Ziel ist es, die Menschen in infrastrukturell unentwickelten Bezirken der Stadt mit Bildungs- und Kulturangeboten zu aktivieren, v.a. die Kids sollen eine Alternative zum „Abenteuer Straße“ bekommen, ihre Kapazitäten und Fähigkeiten geweckt und entwickelt werden. Maßnahmen: Kauf und Umbau des Busses, Schulung der Multiplikator_innen, Erwerb der Ausstattung, Beginn der inhaltlichen Arbeit.

Unser Projektpartner COMPA hat eine kleine Webseite, auf der die Arbeitsschwerpunkte kurz vorgestellt werden: www.compatrono.com

Fürsprecher (10)

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • M. Haverkamp

    M. Haverkamp

    M

    So ein schönes Land voller wunderbarer Menschen! Hier brachliegende Entwicklungspotentiale durch Bildung zu fördern ist mit Sicherheit gut investiertes Geld.

  • F. S.

    F. S.

    M

    Wer sich mit El Alto auseinandergesetzt hat, der weiß wie es dort um die Kultur und die Bildung steht. Deshalb kann ich dieses Projekt nur unterstützen! Solche Projekte bringen viel mehr als nur Hilfe!

  • U. Falkner

    U. Falkner

    W

    Dieses Projekt ist durch seinen Ansatz der direkten Zusammenarbeit mit Menschen, v.a. Kindern und Jugendlichen, in prekären Lebenssituationen äußerst unterstützenswert. Durch die Mobilität und die Arbeit in Form von Theaterworkshops, Bibliothek und Spielen wird eine breite Öffentlichkeit erreicht. Unterstützen Sie die Arbeit und die Projekte, welche die GSE in Kooperation mit PartnerInnen im Süden durchführt!

  • D. Gene

    D. Gene

    59/M • Granada, Nicaragua

    As Latin American and directing an art-social project in Nicaragua I believe in all projects related to education in our region are most important. I encourage all possible sponsors not to think twice supporting COMPAñeros in Motion project for Bolivia.

  • A. Türk

    A. Türk

    M • Frankfurt, Deutschland

    Eine tolle Idee, die da umgesetzt werden soll. Lebendig und innovativ und wie ich aus meiner eigenen Kenntnis der Organisation und der Verantwortlichen berichten kann, vor dem Hintergrund einer langen und begeisterten Beschäftigung mit Bolivien und den dort lebenden Menschen. Das Projekt ist ein gutes Beispiel wie entwicklungspolitische Bildungsarbeit gestaltet werden kann. Bildung wird dabei nicht gleichgesetzt mit einem abstrakten Wissen, was für einen abstrakten Zweck angeeignet wird. Stattdessen wird Bildung als das Ergebnis von Begegnung und Austausch begriffen, nichts Statisches, sondern sehr mobil, wie es auch für das Projekt geplant ist. Ich wünsche dem Projekt und seinen Verantwortlichen viel Erfolg und bin sicher, dass an seinem Ende nicht nur die zahllose Kinder mit Büchern und Spielen versorgt sein werden, sondern dass jeder, der die Möglichkeit hatte wie immer an der Realisierung des Projektes teilzunehmen, dies als Bereicherung erlebt haben wird.

  • V. Specht

    V. Specht

    W • Frankfurt Main, Deutschland

    Mobile Menschen - Mobile Bühne - Mobile Vermittlung. Ich denke, dass es zukünftig noch mehr Projekte dieser Art geben muss. Die angehenden 'Mega-Cities', gerade in den ärmsten Ländern der Welt, sind durch die große Landflucht nicht in der Lage die Infrastrukturen so schnell zu gewährleisten, wie diese urbanen Gebiete wachsen. Viele Menschen versprechen sich von 'Stadt', was 'Stadt' oft nicht leisten kann. Ich denke, dass dieses Projekt der GSE unter der Leitung von Adina Hammoud ein Beispiel dafür ist, dass urbane Alltagspraktiken weiterhin genau dadurch gewährleistet werden können, wodurch sie erstmals eine "Störung" erfahren: Mobilität. Dem, eine Art mobilen Mediator entgegenzusetzen, eine fahrende Bildungseinheit, die Bilder und Ausdrucksformen nutzt, um im ärmsten Teil einer Gesellschaft neue Handlunsbasis zu schaffen, somit die Möglichkeit einer neuen Reorganisationsform, ist eine große Chance. Gerade auch durch die Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Die GSE kann schon auf viele erfolgreiche Projekte zurückblicken und ich hoffe, dass auch dieses realisiert werden kann!

  • T. Berger

    T. Berger

    35/M • near Berlin, Deutschland

    Ich kenne die Organistoren und habe über engen persönlichen Kontakt Einblicke in die konkreten Projektvorbereitungen. Verschiedene Teilprojekte von COMPA, insbesondere das Teatro Trono, haben bereits seit Jahren Spuren in Berlin hinterlassen. Es spricht deshalb vieles dafür, den Kontakt auch in der Gegenrichtung jetzt mit dieser Bildungsreise auszubauen. Der ganzheitliche Ansatz in der Tourplanung spricht für sich, und die GSE als Organisation verfügt inzwischen über mancherlei Erfahrung in Sachen entwicklungspolitischer Bildungs- und Begegnungsreisen für Multiplikatoren.

  • Michaela B.

    Michaela B.

    W • Eindhoven, Niederlande

    Unser Verein Twende Pamoja- Freundeskreis Tansania e.V mit Sitz in Potsdam hat in enger Zusammenarbeit mit der GSE vor mehreren Jahren den Brandenburger Partnerkaffee eingeführt. Eine Mammutaufgabe für einen kleinen ehrenamtlichen Verein, doch das know how der GSE hat beim Anträge schreiben, bei der Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit und die vielen kleinen aber wichtigen Gängen und Handgriffen geholfen. In ihrer Arbeit für die GSE habe ich Adina, die Projektverantwortliche, als sehr kompetente und kluge Frau kennengelernt; ihre Projekte sind ganzheitlich und sehr partipatorisch angelegt. Die Zielgruppe (Kinder im ländlichen Raum) könnte durch ihre Unterstützung genau von dem profitieren, was so oft gefordert wird: Investiert in die Bildung der nächsten Generation. Die GSE ist ein Verein, mit der ein solch hochgestecktes Ziel erreicht werden kann. Ihr Beitrag kann dabei helfen. Bei Twende und in Sansibar gibt es viele die das gerne bestätigen.

  • G. Krabbe

    G. Krabbe

    72/W • Berlin, Deutschland

    Ich bin zweimal in Bolivien gewesen, auch in El Alto und im COMPA, und ich habe gesehen, wie schwer das (Über-)leben für viele Leute ist. Wie wichtig Bildung ist, sollte ich als ehemalige Lehrerin ja wissen.... Das hier vorgestellte Projekt erinnert mich an die Fahrbibliotheken in der ehemaligen DDR; und wenn hier benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Gegenden ohne kulturelle Infrastruktur eine adäquate Form von Bildung ermöglicht werden soll, ist das nur zu unterstützen. Nach meinen Möglichkeiten werde ich das Projekt unterstützen.

  • H. Knott

    H. Knott

    W • Berlin, Deutschland

    Das Teatro Trono war in diesem Jahr als Teil der Kinderkulturkarawane bereits zum vierten Mal Gast der Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE e. V. , Berlin). Ich konnte im Rahmen dieser Begegnung eine öffentliche Aufführung "Somos hijos de la mina (Wir sind Kinder des Bergbaus)" Anfang September in der Werkstatt der Kulturen erleben. Mir ist insbesondere die Geschichte vom Schokoladenhändler - mit komödiantischer Spielfreude dargestellt - in lebhafter Erinnerung, die zeigt, dass globale Märkte Armut schaffen. Ich würde mir wünschen, dass COMPA diese Arbeit fortsetzen kann.


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