| Ort: | Dortmund, Deutschland |
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| Kategorie: | Menschenrechte & Gute Regierungsführung |
| Veröffentlicht: | 31. Januar 2010 |
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Weltweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt, um sie an der Entfaltung einer eigenständigen Persönlichkeit und Sexualität zu hindern.
Viele MigrantInnen, die sich für ein Leben in der Bundesrepublik entscheiden, halten an diesen Praktiken fest:
Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland zwischen 35 und 80% der bis zu 50.000 gefährdeten minderjährigen Mädchen entweder während der Ferien im Heimatland, in Deutschland oder in einem anderen europäischen Land der Verstümmelung unterzogen werden.
Zwar hat die Bundesregierung die Praxis der Genitalverstümmelung als schwere Menschenrechtsverletzung und Gewalt verurteilt, die durch nichts zu rechtfertigen ist und die nicht geduldet werden darf. Aber bislang hat sie es versäumt, ihren Worten die entsprechenden Taten folgen zu lassen - d.h. die gefährdeten Mädchen in Deutschland effektiv zu schützen.
Um diese Lücke zu schließen, hat die "TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung" ein Programm erarbeitet, das am 6. Februar 2007 (dem Internationalen Tag "Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung") verschiedenen Ausschüssen des Bundestages (z.B. Ausschuss für Gesundheit, Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Rechtsausschuss, Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend) vorgelegt wurde.
Die TaskForce erhält keinerlei staatliche oder nichtstaatliche Förderung. Für die Fortsetzung ihrer wichtigen Kinderschutzarbeit ist sie auf Spenden angewiesen.
(Copyright auf Texte und Fotos)

