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Schutz vor Genitalverstümmelung in Deutschland!

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Schutz vor Genitalverstümmelung in Deutschland!
Ort:

Dortmund, Deutschland

Kategorie:

Menschenrechte & Gute Regierungsführung

Veröffentlicht: 31. Januar 2010
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
26 Wertungen
Die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung wurde 2007 als bundesweites Netzwerk verschiedener Kinder- und Menschenrechtsorganisationen gegründet. Ziel der Arbeit ist u.a. der umfassende Schutz von Mädchen, die in Deutschland von Genitalverstümmelung bedroht sind. Seit ihrer Gründung initiierte und begleitete die TaskForce mehrere Gerichtsverfahren, die den Schutz von Mädchen vor dieser Gewalt zum Gegenstand hatten.

Weltweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt, um sie an der Entfaltung einer eigenständigen Persönlichkeit und Sexualität zu hindern.
Viele MigrantInnen, die sich für ein Leben in der Bundesrepublik entscheiden, halten an diesen Praktiken fest:

Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland zwischen 35 und 80% der bis zu 50.000 gefährdeten minderjährigen Mädchen entweder während der Ferien im Heimatland, in Deutschland oder in einem anderen europäischen Land der Verstümmelung unterzogen werden.

Zwar hat die Bundesregierung die Praxis der Genitalverstümmelung als schwere Menschenrechtsverletzung und Gewalt verurteilt, die durch nichts zu rechtfertigen ist und die nicht geduldet werden darf. Aber bislang hat sie es versäumt, ihren Worten die entsprechenden Taten folgen zu lassen - d.h. die gefährdeten Mädchen in Deutschland effektiv zu schützen.

Um diese Lücke zu schließen, hat die "TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung" ein Programm erarbeitet, das am 6. Februar 2007 (dem Internationalen Tag "Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung") verschiedenen Ausschüssen des Bundestages (z.B. Ausschuss für Gesundheit, Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Rechtsausschuss, Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend) vorgelegt wurde.

Die TaskForce erhält keinerlei staatliche oder nichtstaatliche Förderung. Für die Fortsetzung ihrer wichtigen Kinderschutzarbeit ist sie auf Spenden angewiesen.


(Copyright auf Texte und Fotos)

Erfüllt (8):

  • Monatsgebühr Tel/Internet Febr. 2010

    50 Euro. • Veröffentlicht 31. Januar 2010
    Wir stehen in Kontakt mit Jugendämtern, Schulverwaltungen, Schulen und Kindergärten, um sie auf konkrete Gefährdungsfälle vorzubereiten.

Deutsch (4):

    Neuer Projektträger!

    von S. Schwarz, verfasst vor 6 Monate

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Interessierte,

    wir freuen und sehr Ihnen mitteilen zu können, dass die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung den Schritt zur Vereinsgründung vollzogen hat. Alle Formalitäten sin…

    ...mehr

Unterstützer (11):

Fürsprecher (4):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • W. Jürgen

    W. Jürgen

    M

    Ich beobachte seit Jahren zahlreiche Anti-FGM-Vereine und habe bei manchen den Endruck, daß man unter dem Deckmäntelchen "Wir sind gegen FGM" doch gern mit den Täterinnen kuschelt und niemals konsequent ein FGM-Verbrechen zur Anzeige bringen würde oder gar eine Ausreise eines minderjährigen Mädchens in ein FGM-Hochrisikoland verhindern würde. Bei der TaskForce und TABU e.V. ist das Gott-sei-Dank anders !

Besucher (1):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • I. Laufer

    I. Laufer

    W • Hamburg, Deutschland

    Der Schutz gefährdeter Mädchen - d.h. die nachhaltige Verhinderung von Genitalverstümmelungen - stellt die oberste Priorität der TaskForce dar,
    Diese Priorität nimmt das Netzwerk sehr ernst und arbeitet eng mit Behörden und Jugendämtern zusammen, wenn der Verdacht besteht, Mädchen könnten z.B. der Gefahr der Genitalverstümmelung bei einer "Ferienreise" in das Heimatland der Eltern ausgeliefert werden. Eine solche Gefahr kann durch die gerichtlich festgelegte Einschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts - d.h. Verbot der Ausreise in das jeweilige Land - sicher ausgeräumt werden.
    Mehr als die Hälfte der bisherigen entsprechenden Gerichtsbeschlüsse wurde von der TaskForce initiiert und/oder mit fachlicher Expertise begleitet, siehe: http://www.taskforcefgm.de/gerichtsbeschluesse.html
    Der wichtigste Schritt muss nun sein, einen staatlichen Schutz für alle bis zu 50.000 gefährdeten Mädchen sicherzustellen.

Unternehmenspartner (1):

  • PAYBACK GmbH
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