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Silber aus dem Berg: Blick in die Vergangenheit

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Ort:

Potosí, Potosí, Bolivien

Kategorie:

Infrastruktur & Wirtschaftliche Entwicklung

Veröffentlicht: 06. Januar 2010
Fortschritt:
32% finanziert
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Gesamtbewertung:
22 Wertungen
Blick in die Vergangenheit - aber in Richtung Zukunft! Dieses kleine Projekt soll der Anfang sein für eine bessere Zukunft der Kooperative Pailaviri. Es sind mineros, Bergarbeiter im Cerro Rico in Potosí, einst reichste Stadt der Welt. Von dort kamen vor ca. 400 Jahren 92 % aller Silbermünzen, die weltweit im Umlauf waren. Heute ist von dem Reichtum nichts mehr da. Die Mineros von heute fördern mühsam in 14-20stündigen Schichten tief im ehemaligen "Silberberg" Erze, Mineralien und etwas Silber. Die Mineros der Cooperativa Pailaviri haben mit einem der ältesten Stollen am Berg, der längst stillgelegt ist, etwas Besonderes vor: Sie möchten ihn trockenlegen, den Boden ebnen und darin Schritt für Schritt ein Mini-Museum des historischen Silberbergbaus errichten, das die Geschichte aus ihrer Sicht interessierten Tourist_innen zeigt. Im März 2009 zeigten sie uns das Gelände und schilderten ihren Traum. Später möchten sie mit den Einnahmen aus dem Tourismus ein weiteres Mini-Projekt beginnen, das Jugendlichen eine Alternative zur Schufterei in der Mine bietet: die Verarbeitung von gefördertem Silber zu Schmuck und Direktverkauf an Touristen anstelle an Händler. Wir möchten die Mineros dabei unterstützen - für die ersten Schritte werden knapp 1.000 Euro benötigt!

Offen (4):

  • 20 Sprengladungen für die Erweiterung des Stollens

    Ein/e für 3 Euro. • Noch benötigt: 25 Euro. • Veröffentlicht 06. Januar 2010
    An einer Stelle gibt es einen niedrigen Raum von ca. 6 m² und einer Höhe von ca. 1,70 m. In diesem soll eine Ausstellung den Touristen Einblicke in das Leben der Bergarbeiter geben. Der Raum muss erhöht werden - dazu wird Dynamit gebraucht.
  • Restaurierung des historischen Stolleneingangs

    500 Euro. • Noch benötigt: 490 Euro. • Veröffentlicht 06. Januar 2010
    Der Eingang soll, um Touristen ein sicheres Gefühl zu geben, restauriert und gesichert werden. Dazu müssen Fachleute herangezogen und bezahlt werden.
  • 10 Leitern und Laufplanken

    Ein/e für 9 Euro. • Noch benötigt: 90 Euro. • Veröffentlicht 06. Januar 2010
    Für die Aufräumarbeiten werden Laufplanken benötigt, da der Fußboden sehr uneben und sonst mit Schubkarren nicht zu befahren ist. Um an den Decken zu arbeiten, muß man an manchen Stellen auch mal auf eine Leiter klettern.
  • Diesel für Generator

    25 Euro. • Noch benötigt: 25 Euro. • Veröffentlicht 09. Januar 2010
    Die Maschinen brauchen Strom. Am Berg ist die Stromversorgung nicht gesichert, meist muß auf den Generator zurückgegriffen werden.

Erfüllt (4):

  • 10 Arbeitsmittel (Spaten, Schaufeln)

    Ein/e für 8 Euro. • Veröffentlicht 06. Januar 2010
    Zum Reinigen des Stollens von losem Erdreich, Steinen und Schlamm werden diverse Arbeitsmittel benötigt.

Deutsch (22):

    Ein Gracias - Danke an Unterstützer_in

    von A. Hammoud, verfasst vor 1 Tag

    Buenas dias - guten Tag! Ich freue mich, daß für das kleine Projekt der Mineros von Potosí eine weitere Spende zu verzeichnen ist - offenbar anonym. Also herzlichen Dank in den Äther!

    Am Wochenende will ich mal versuchen, Marlene telefonisch zu e

    ...

    ...mehr

Englisch (4)

Unterstützer (11):

Fürsprecher (3):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • C. Tröger

    C. Tröger

    W

    Ich war im vergangenen Jahr mit einer Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus dem Fairen Handel aus Frankfurt (Oder) und Berlin in Bolivien. Leitung dieser Reise hatte Adina Hammoud von der GSE. Dabei besuchten wir auch die, in der das vorgestellte Projekt entstehen soll. Schon auf unserer Tour durch diese "Welt der Dunkelheit" erzählten uns die Mineros von ihrem Vorhaben. Und wenn man einen kleinen Einblick vom heutigen Leben in Potosi und der Arbeit der Mineros von Einst und Jetzt bekommen hat, kann man nur jede Initiative befürworten und unterstützen, die ihnen die Möglichkeit gibt, eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu erreichen.

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