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Ort:

Rangun, Myanmar

Kategorie:

Katastrophenhilfe & Krisenlinderung

Veröffentlicht: 09. Mai 2008
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
64 Wertungen
CARE Myanmar arbeitet mit insgesamt 500 Mitarbeitern von Rangun aus, um erste konkrete Hilfen umzusetzen. Von diesen Mitarbeitern sind – bis auf wenige internationale Spezialisten – alle Einheimische. Dabei arbeitet CARE mit dem Welternährungs-Programm der UNO (WFP) zusammen. Durch die jahrelange Präsenz von CARE in Myanmar (CARE arbeitet dort seit 1994) ist es möglich, für diese ersten Schritte auf Mitarbeiter von außerhalb zu verzichten.

In den beiden hauptstädtischen Bezirken South Dagon und Thaketa hat CARE den Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung und Reis verteilt. Aufgrund des verschmutzten Wassers, der hohen Luftfeuchtigkeit und der ungeborgenen Leichen droht massive Seuchengefahr. Gerade die in der Region ohnehin mangelernährten und kranken Frauen und Kinder sind unmittelbar betroffen. Erste Fälle von Malaria wurden gemeldet. CARE verteilt Wasserreingungs-Tabletten und Wasserkanister.

100.000 Euro hat CARE für die erste Versorgung, die zunächst auf 50.000 Familien bzw. 300.000 Menschen abzielt, bereit gestellt.

Erschwert werden die Hilfeaktionen durch die schwierige Informationslage und die Weigerung der Militärregierung internationale Katastrophenhelfer ins Land zu lassen. CARE wird auf betterplace regelmäßig über die neuesten Entwicklungen berichten.

Hilfe für 90.000 Betroffene

von A. Marxen, erstellt am 28. Mai 2008 um 12:59 Uhr

Liebe Unterstützer,

hier ein kurzes Update zur Lage in Burma/Myanmar. Im Irrawaddy-Gebiet haben wir mit dem Bau von 200 Latrinen begonnen. Für rund 12.000 Menschen soll sich so möglichst schnell die hygienische Situation verbessern.

Am Donnerstag, den 22. Mai fand eine gemeinsame Pressekonferenz von CARE , World Vision, Save the Children, Oxfam und Mercy Malaysia in Bangkok statt. Zu dem Anlass konnten wir berichten, dass bereits mehr als 90.000 Überlebenden mit Nahrung, sauberem Wasser und Hilfsgütern geholfen werden konnte. CARE wird einen langfristigen Dreiphasenplan für die Aufbauarbeit der betroffenen Gebiete vorlegen.

Am darauf folgenden Tag startete eine Bundeswehrmaschine vom Flughafen Köln/Bonn mit Hilfsgütern, die vom Auswärtigen Amt und den Mitgliedorganisationen von ‚Aktion Deutschland Hilft’ (ADH) finanziert wurden. CARE hat medizinische Ausrüstung (Antibiotika, Schmerzmittel, Verbandsmaterial usw.) beigesteuert. Mit diesen „medical kits“ können ca. 10.000 Menschen mindestens drei Monate lang medizinisch versorgt werden.

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