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Toiletten für 2,6 Milliarden Menschen

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Toiletten für 2,6 Milliarden Menschen
Ort:

Singapore, Singapore, Singapur

Kategorie:

Gesundheit

Veröffentlicht: 10. April 2008
Fortschritt:
0% finanziert
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Gesamtbewertung:
27 Wertungen
Marktbasierter Ansatz zur Realisierung sozialer Ziele
WTO verfolgt eine marktwirtschaftliche Strategie, um den Sanitätssektor maßgeblich zu verändern und das U.N. Millenium Development Ziel (MDG) zu erreichen, demzufolge die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu Toiletten bis zum Jahre 2015 halbiert werden soll. Bislang sieht es noch so aus, als wenn 2015 noch immer 2.4 Milliarden Menschen ohne rudimentäre sanitäre Anlagen leben werden.
WTO sieht in den 2.6 Milliarden, die heute ohne Toiletten leben potentielle Kunden. Bis vor kurzem wurden die Menschen am sogenannten „Ende der Pyramide“ (Bottom of the Pyramid, d.h. Menschen, die zwischen 1-2 US$ am Tag verdienen) als Kunden ignoriert. Mittlerweile jedoch interessieren sich immer mehr Unternehmen, ebenso wie Hilfsorganisationen für diese Bevölkerungsgruppe, die zwar wenig individuelle Kaufkraft hat, durch ihre Masse aber als Marktsegment auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten von Interesse ist.
Warum hinkt die sanitäre Versorgung hinter den MDGs hinterher?
Der heutige Sanitärmarkt ist in Folge von schwacher individueller Nachfrage, mangelnden technischen Kapazitäten und fehlenden, ansprechenden Toilettendesigns, die sich für eine Massenproduktion eignen, dysfunktional. Um einen so riesigen Markt effizient zu gestalten, sind Spenden unzulänglich. Stattdessen bedarf es markt-basierter Ansätze, um dem Problem adäquat zu begegnen.
Plan:
WTO strebt den Aufbau einer effizienten, marktwirtschaftlichen Infrastruktur an. Mit Hilfe von Aufklärungskampagnen, kostengünstigen Lösungen und gelungenen Toilettendesign sollen Toiletten zu einem Statussymbol werden, auf das die Besitzer stolz sind. Zugleich möchte WTO einen effizienten Produktzyklus etablieren, in dem die einzelnen Stadien – von der Produktion über den Verrieb bis zur Entsorgung – integriert geregelt sind.
In der ersten Phase zielt die WTO darauf ab, 3 Millionen Menschen, d.h. ca. 500.000 Familien, in Indien und China zu erreichen.
(übersetzt von betterplace)

Fürsprecher (5)

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • T. Jeske

    T. Jeske

    M • Berlin, Deutschland

    Ich habe die Projekt-Präsentation auf dem Socialcamp 2009 gesehen und finde es ist ein gutes Grundkonzept für ein echtes Social Business. Es ist ein riesiger Markt, eine einfache und damit solide Idee und liefert im Ergebnis ein gesellschaftlich (Hygiene) und ökologischen Mehrwert (regenerative Energie, Entgiftung).Ich halte das Projekt für vielversprechend und lohnenswert.

  • H. Maisch

    H. Maisch

    63/M • Mulfingen-Hollenbach, Deutschland

    Über einen sehr lieben Freund, der zur Zeit ein Praktikum bei betterplace in Berlin absolviert, habe ich von diesem Projekt erfahren. In der Grunddenke von Hilfe für Menschen in dieser einen Welt war ich eigenntlich immer davon ausgegangen was zu tun ist um was in Menschen hinein zu bekommen und das besonders nachhaltig und in Eigeninitiative. Aber das das was durch den Menschen geht am "anderen " Ende auch große Probleme macht war mir neu, aber sogleich eindeutig nachvollziehbar. Zumal sich in dieser Problematik auch das ganze Thema von Umwelt und Hygiene, in Verbindung mit dem daraus sich ergebenden "Negativkreislauf" ohne große Mühe erschließt. Ein Gedankenanstoß der die weitreichenden Folgen schnell klar werden lässt.Es ist daher auch keine große Überzeugungsarbeit zu leisten um der Plausibilität dieses Projektes mit durchweg positivem Urteil Unterstützung zu gewähren.

  • H. Knott

    H. Knott

    W • Berlin, Deutschland

    Whoever travelled in urban India arriving at a bus or train station does not forget the painful search for a decent toilet. If one imagines, that around the world, 2.6 billion people do not have a clean and safe place to use for performing their bodily functions - they lack that necessity, a toilet. This global scandal constitutes an affront to human dignity on a massive scale, and South Asia and Sub-Saharan Africa are the most and worst affected areas in the world. The non-existence of toilets has serious consequences for human health, the environment and economic development. It is known that unsafe water and lack of sanitation causes 80% of all sickness and disease and kills more people every year than all forms of violence, including war. Having worked as the project coordinator of a drinking water programme financed by the German Bank for Reconstruction (KfW) in Sub-Saharan Africa I came across the inadequate handling of wastewater, which contaminates the water supply, increasing the risk of infectious diseases and deteriorating groundwater and other local ecosystems. The lack of clean water, coupled with the lack of basic sanitation is one of the largest obstacles to progress and sound changes in daily life in those regions. Almost one billion children live without even basic sanitation. Every 20 seconds, a child dies because of poor sanitation. That is 1.5.million preventable deaths each year. Improved sanitation helps to reduce cholera, worms, diarrhea, pneumonia and other waterborne diseases. Join the WTO in their strife for that change in South Asia, not only to the effect that the UN declared 2008 as the Year of Sanitation.

  • Joana B.

    Joana B.

    44/W • Berlin, Deutschland

    I first read about the WTO when its founder received the prestigious Social Enterpreneur award of the Schwab Foundation in 2005. I think we all can relate to the serious humiliation that shitting in public involves. I myself have seen long lines - sometimes involving waits of over an hour - in front of the few existing public toilets in Indian cities. The mixing of cooking water, washing water and shit-bearing water creates a fertile ground for many life-threatening disease conditions. At the same time the lack of toilets in schools has been identified as one of the main reasons girls abstain from school. WTO is at the avantgarde of what famous anthropologist and World Bank advisor Arjun Appadurai calls "the politics of shit" and I hope that many betterplacers will support its work. Since WTO first posted a project on betterplace, we have started on a larger cooperation for their market-based approach to solve the global sanitation problem. German designer Werner Aisslinger decided to dedicate his time, together with his students at the Hochschule für Gestaltung in Karlruhe, to design toilets which can be the pride of their owners. On May 20th 2008, WTO founder Jack Sim will be coming to Berlin to organise a workshop with the students. In the evening we will be hosting a dinner cum workshop together with a small group of people working in the sanitation industry, for foundations and financial institutions, in the development sector as well as designers and business consultants. From our perspective at betterplace, the WTO is a highly motivated and competent NGO, who deserves all the support it can get.

  • Josefina P.

    Josefina P.

    W • Berlin, Deutschland

    Auch wenn der Titel der Organisation einem merkwürdig vorkommt, die WTO ist ein erfahrenes Organ auf dem Gebiet des boP Segment und sehr engagiert. Die Zusammenarbeit von betterplace mit der WTO und dem Leiter Jack Sim ist sehr professionell und zuverlässig. Wir freuen uns sehr, dieses sehr gut dargestellte und dokumentierte Projekt auf betterplace zu haben und freuen uns über großen Zuspruch.


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