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Bildung ohne Verstümmelung

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Bildung ohne Verstümmelung
Ort:

Ziguinchor, Provinz Casamance, Senegal

Kategorie:

Menschenrechte & Gute Regierungsführung

Veröffentlicht: 30. September 2009
Fortschritt:
100% finanziert
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Gesamtbewertung:
13 Wertungen
Viele engagieren sich im Kampf gegen Genitalverstümmelung an jungen Mädchen - meist mit geringem Erfolg, ein echter Durchbruch ist jedenfalls noch nicht erzielt worden.

Die in Berlin lebende junge senegalesische HipHop-Sängerin Sister Fa versucht es auf ihre Weise: Sie ist selbst Betroffene, sie kommt aus einer Region, in der fast alle Mädchen beschnitten werden, und vor allem: sie nutzt die Sprache, die junge Menschen im Senegal am besten erreicht - HipHop und Rap. Sister Fa ist eine der populärsten Rapperinnen Senegals. 2008 hat sie eine erste Tournee mit Konzerten, Workshops und Filmvorführungen durch den Süden Senegals unternommen um bei Jugendlichen und Frauen ein Bewusstsein in dieser Frage zu entwickeln. Damals unterstützte sie das Goethe-Institut Dakar.

Jetzt plant Sister Fa eine zweite Tour, der viele weitere folgen sollen. Ihr Partner vor Ort ist die westafrikanische NGO Tostan, und auch die Stiftung Umverteilen unterstützt sie. In einer Reihe von Benefizkonzerten will sie weitere Gelder sammeln, und auch ihre Band verzichtet auf jegliche Gagen. So werden ca. 2/3 der Gesamtkosten zusammen kommen. Aber die Mittel reichen nicht: 13.500 Euro fehlen noch für die Durchführung des Programms im Januar und Februar 2010.

Die Berliner Werkstatt der Kulturen unterstützt Sister Fa durch Hilfe beim Fundraising, durch die Verwaltung und Abrechnung der Mittel, durch Räumlichkeiten für Benefizkonzerte, etc.

Erfüllt (3):

  • 9 Flugtickets Berlin - Dakar - Berlin

    Ein/e für 700 Euro. • Veröffentlicht 30. September 2009
    Zwei Drittel des Gesamtbedarfs werden durch die Stiftung Umverteilen und die westafrikanische NGO Tostan, durch Benefizkonzerte von Sister Fa und durch Eigenmittel getragen. Vor allem die Reisekosten der Band sind jedoch noch nicht gedeckt.

Deutsch (12):

    Wie geht's weiter?

    von P. Räther, verfasst vor 6 Monate

    Wie bereits kurz erwähnt, war die diesjährige Tour sehr erfolgreich. Die öffentliche Aufmerksamkeit war sehr groß: Sister Fa gab mehrere Radio- und Fernsehinterviews für die großen Sender des Landes und ihre Konzerte wurden von insgesamt ca. 15.000 M…

    ...mehr

Unterstützer (10):

Fürsprecher (14):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • A. Wendorff

    A. Wendorff

    W

    Ich habe längere Zeit im Senegal in der Casamance gelebt und habe bis heute enge Kontakte zu einer Sarakhoulé-Familie in Z'chor. In dieser Ethnie sind Genitalverstümmelungen sehr verbreitet. Ein Sinneswandel und ein Brechen mit dieser Tradition kann meiner Meinung nach nur von Frauen aus dem Land selbst herbeigeführt werden, denn es ist ein sehr sensibles Thema. Dies kann nur von jemandem angegangen werden, der demselben Kulturkreis entstammt. Wirkliche Veränderung kann immer nur im Menschen selbst bzw. in der Nation selbst stattfinden. Was Bekehrungen und Missionierung durch Weiße verursacht haben, ist ja hinlänglich bekannt. Jeder Mensch, jede Nation hat sein/ihr Recht auf seine/ihre eigene Entwicklung in seinem/ihrem eigenen Tempo. Deshalb können wir von außen nur begleiten und unterstützen und unsere Liebe dorthin fließen lassen, wo sie gebraucht wird.

Besucher (1):

Besucher haben sich direkt vor Ort ein Projekt angesehen.
  • L. Schulz

    L. Schulz

    W

    Ich heiße Lydia, ich bin Backgroundsängerin bei Sister Fa und Band.
    Vor wenigen Jahren wurde in Senegal mit Hilfe einer eigens initierten HipHop-Compilation diverser Künstler die Jugend motiviert wählen zu gehen- mit großem Erfolg.
    Als wir Konzerte in Senegal spielten, erlebten wir, welch große Bedeutung Musik dort hat. Musik voll aufklärender Informationen, die die Menschen berührt, wird sensibilisieren die eigene Kultur und sich selbst zu achten.

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