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Anke Engelke und medeor haben was gegen Malaria

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Anke Engelke und medeor haben was gegen Malaria
Ort:

Togo, Tansania

Kategorie:

Gesundheit

Veröffentlicht: 30. März 2009
Fortschritt:
42% finanziert
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Gesamtbewertung:
30 Wertungen
Liebe betterplace-Community!
seit 2003 unterstütze ich als Botschafterin die Arbeit von action medeor. Auf meinen Afrika-Reisen habe ich mich vor Ort von der Arbeit vom Erfolg der Arbeit überzeugt, zurzeit setze ich mich intensiv für die Bekämpfung von Malaria ein.

Meine letze Reise mit action medeor führte mich nach Tansania: ich wollte mich über die Bekämpfung der Malaria zu informieren und habe erfahren, dass jedes Jahr mehr als eine Million Menschen jedes Jahr in Afrika an Malaria sterben – mehrheitlich Kinder. Was mich besonders überrascht hat, war die Tatsache, dass die erfolgreiche Behandlung eines Patienten nur einen Euro kostet.

Es genügen schon kleine Beträge, um ein Menschenleben zu retten. Der beste und einfachste Schutz vor einer Malariainfektion ist ein Moskitonetz. Ein dauerhaft imprägniertes Netz kostet 5 €. Bis zu vier Kinder finden unter ihm Schutz.

Viele Menschen in den abgelegenen Dörfern sind nicht ausreichend über die Gefahren von Malaria aufgeklärt. medeor unterstützt Promotoren, die die Dorfbewohner entsprechend sensibilisieren.

Darüber hinaus fördert medeor den Anbau der Heilpflanze Artemisia annua aus der das wirksamste Mittel gegen Malaria gewonnen wird. Sowohl der Anbau als auch die Produktion geschehen mittlerweile direkt vor Ort. Dadurch stärkt medeor auch die lokalen Strukturen und schafft Arbeitsplätze.

Liebe Betterplace-User, Eure Hilfe kommt an, in Tansania, Togo und anderen Malariarisikogebieten – dafür gebe ich Euch mein Wort. Bitte unterstützt das wichtige Anliegen von action medeor!

Eure
Anke Engelke

Offen (7):

  • 25 Behandlungen malariakranker Kinder

    Ein/e für 4 Euro. • Noch benötigt: 73 Euro. • Veröffentlicht 23. September 2009
    Die lebensrettende Therapie eines malariarkranken Kindes kostet nur 1 Euro.
  • Schulung zur Arzneimittelproduktion

    500 Euro. • Noch benötigt: 500 Euro. • Veröffentlicht 23. September 2009
    medeor legt viel Wert auf den Wissenstransfer. Die intensive Schulung eines Teilnehmers zur Arzneimittelherstellung liegt bei 500 €.
  • Aufklärungsveranstaltung

    50 Euro. • Noch benötigt: 50 Euro. • Veröffentlicht 23. September 2009
    Die Bewohner der entlegenen Dörfer sind nicht über Malaria aufgeklärt. Sie wissen nichts über ihren Verlauf und Folgen. Der Gebrauch von Moskitonetzen ist ihnen fremd. Promotoren fahren in die Dörfer und leisten dort Präventions- & Aufklärungsarbeit.
  • Aufklärungsveranstaltung

    50 Euro. • Noch benötigt: 50 Euro. • Veröffentlicht 23. September 2009
    Die Bewohner der entlegenen Dörfer sind nicht über Malaria aufgeklärt. Sie wissen nichts über ihren Verlauf und Folgen. Der Gebrauch von Moskitonetzen ist ihnen fremd. Promotoren fahren in die Dörfer und leisten dort Präventions- & Aufklärungsarbeit.
  • Schulung zur Arzneimittelproduktion

    500 Euro. • Noch benötigt: 500 Euro. • Veröffentlicht 23. September 2009
    medeor legt viel Wert auf den Wissenstransfer. Die intensive Schulung eines Teilnehmers zur Arzneimittelherstellung liegt bei 500 €.

Erfüllt (44):

  • 10 Moskitonetze

    Ein/e für 5 Euro. • Veröffentlicht 30. März 2009
    Der sicherste Schutz vor einer Malariainfektion ist ein dauerhaft imrägniertes Moskitonetz. Unter einem Netz finden bis zu 4 Kinder Schutz.

Deutsch (7):

    Videobotschaft aus Tansania

    von Steffi S., verfasst vor 4 Monate

    Unsere Botschafterin Anke Engelke meldet sich mit einer Videobotschaft aus Tansania.Auf der Projektreise in Tansania hat sie sich über die Fortschritte beim Bau eines Krankenhauses in einem Malaria-Risikogebiet informiert.Viel konnte schon erreich

    ...

    ...mehr

Unterstützer (70):

Unterstützende Teams (4):

    Noahs haunted party - Do we always need partybags? Stephan's 40. Geburtstag Joanas Freundinnen Humboldt-Viadrina School of Governance

Fürsprecher (3):

Fürsprecher sind Menschen, die ein Projekt aufgrund persönlicher Erfahrungen, besonderer Sachkenntnis oder direkter Beziehungen empfehlen.
  • K. Hill

    K. Hill

    W • Hannover, Deutschland

    Nachdem meine Patin , Jama Tsomo, Tawang India, 2 Kinder an Malaria verlohren hat, begann ich mich intensiv mit dem Thema Malaria auseinander zu setzen.bEs erstaunt mich immer wieder, daß eine so schreckliche Krankheit wie Malaria mit sehr einfachen Mitteln bekämpft werden kann. Dieses Projekt muß umbedingt unterstützt werden!

Besucher (0):

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  • von Danilo K., erstellt am 24. Dezember 2009 um 08:55 Uhr
    Hallo Steffi, auf der einen Seite finde ich es faszinierend, wie einfach und effektive ein solches Netz Hilfe leisten kann, auf der anderen Seite frage ich mich, wie denn verhindert werden kann, dass diese Netzte zum Fischfang eingesetzt werden und weil sie anders, als klassische Fischernetzte extrem kleinmaschig sind, dann den Fischbestand zerstören? Sicher ist die Gefahr je nach Region unterschiedlich hoch, abhängig ob eine Kuste in der Nähe ist, oder nicht. Die Netze zum Fischfang einzusetzen finde ich sehr nachvollziehbar, vor allem, wenn Alternativen fehlen. Vielleicht muss man das auch einfach hinnehmen, wenn mit diesem einfachen Mittel Leben geschützt werden kann. Wie sind da Ihre Erfahrungen aus der Praxis und vor Ort?
    • von Steffi S., erstellt am 30. Dezember 2009 um 09:53 Uhr
      Hallo Danilo, in der Tat, zu sehen, wie einfach Hilfe gerade in diesem Bereich ist, fasziniert mich auch immer wieder. Das Moskitonetze zum Fischen verwendet werden ließt man, bzw. erlebt man in Afrika, immer wieder. Ganz verhindern lässt sich das sicherlich nicht. In unseren Projekten gibt es mehrere Maßnahmen die dies verhindern sollen, was laut meiner Kolleginnen in der Projektabteilung und unserer Partner vor Ort auch sehr gut funktioniert: a) Werden die Netze nicht verschenkt sondern zu einem stark subventioniertem Preis abgegeben, was die Wertschätzung der Netze äußerst hebt b) wird in den Aufklärungsveranstaltung deutlich auf die Wichtigkeit der Netze hingewiesen, so dass die Zweckentfremdung nur noch marginal ist und c) durch die Bildung von Dorfkomitees (i.d.R. eine Vertreterin der Frauen, einer der Dorfältesten, einer der jungen Mütter, einer der Dorfvorsteher und ein Vertreter der Männer), übernehmen diese gewählten Persönlichkeiten eine Art Kontrollfunktion nicht nur über den richtigen Gebrauch, sondern auch über Zweckentfremdung der Netze. Wie du schon schreibst, ganz ausschließen lässt sich das Risiko sicherlich nicht, aber durch die von uns eingesetzten Mechanismen sicherlich auf eine marginale Menge zusammenschrumpfen. Liebe Grüße nach Berlin und einen guten Rutsch, Steffi
  • von Joana B., erstellt am 25. April 2009 um 17:08 Uhr
    Liebe Anke Engelke, ich finde Ihr Projekt Klasse und unterstütze es gerne. Mich interessiert jedoch, wo die verteilten Moskitonetze produziert werden. Ich kenne etliche Fälle, wo (kostenlose) ausländische Hilfe lokale Unternehmen (die für Netze Geld verlangen, bzw, diese nach dem Robin Hood Prinzip an unterschiedliche Kundenkreise zu unterschiedlichen Preisen vertreiben) vom Markt verdrängt hat. Nun gibt es z.B. in Tanzania sehr gute Moskitonetzhersteller (z.B. A-Z Textiles) und es wäre gewiß kontraproduktiv, wenn action medeor diese lokalen Betriebe nicht in seine Strategie einbeziehen würde. herzlichst, Joana Breidenbach
    • von Steffi S., erstellt am 27. April 2009 um 13:01 Uhr
      Liebe Joana Breidenbach, die von medeor zur Verfügung gestellten Moskitonetze werden in der Regel nicht kostenlos verteilt, sondern zu einem stark subventionierten Preis (ca. ein Zehntel des dortigen Apothekenpreises) abgegeben. Generell versuchen wir im Rahmen unserer Projekte, die lokale Produktion zu unterstützen und sind deshalb auch dankbar für Ihren Hinweis auf den Hersteller A-Z Textiles in Tansania. Unseres Wissens ist dies jedoch der einzige afrikanische Hersteller langzeitimprägnierter Moskitonetze, deshalb ist medeor leider auch auf den Import von Netzen angewiesen. In diesem Fall versuchen wir jedoch, lokale Beschaffungsstrukturen zu stärken, weshalb wir beispielsweise in Togo mit der Organisation „Population Services International“ zusammengearbeitet haben. Beste Grüße aus Tönisvorst, Steffi Sczuka

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