betterplace verbindet.
Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen.
Eins zu eins. Ohne Umwege. Weltweit.

Wer Unterstützung anbietet, soll vertrauen können. Dafür gibt es das „Web of Trust“. Das „Web of Trust“ bildet sich um jedes vorgestellte Projekt und besteht aus verschiedenen Akteuren, die auf betterplace über ihre Erfahrungen mit dem „Projektverantwortlichen“ – also dem Menschen, der das Projekt auf betterplace registriert hat – und seinem Projekt berichten. Mit dem „Web of Trust“ entsteht nach und nach ein differenziertes und sich selbst regulierendes Bewertungssystem für jedes Projekt. Es verhindert Missbrauch, steigert die Effektivität von Projekten und ermöglicht allen Unterstützern eine gezielte Auswahl nach eigenen Kriterien.
So können Sie zum „Web of Trust“ eines Projektes beitragen:
Wählen Sie exakt das Projekt aus, das Sie unterstützen möchten. Helfen Sie, indem Sie Geld spenden, Sachleistungen geben, selbst Mitarbeiten oder Ihr Know-how anbieten. Damit sind Sie „Projektunterstützer“. Berichten Sie über die Kommunikation mit dem Projektverantwortlichen, verfolgen Sie den Fortschritt, nehmen Sie Teil – und schaffen Sie Vertrauen für weitere Unterstützer.
Das ist das „Web of Trust“:
Ein dichtes Netzwerk von Menschen, die alle daran interessiert sind, dass ein Projekt erfolgreich realisiert wird. Und in Kürze gibt es eine weitere Möglichkeit, einem Projekt näher zu kommen: Lassen Sie sich anzeigen, über wie wenige betterplace-Freunde Sie mit dem „Web of Trust“ Ihres ausgesuchten Projekts, oder sogar mit dem Projektverantwortlichen selbst, verbunden sind: Sie – ein guter Freund von Ihnen – ein Freund Ihres Freundes – und der kennt den Projektverantwortlichen persönlich. Wenn das nicht zusätzlich Vertrauen schafft?
Hier finden Sie drei Beispiele, die aufzeigen wie betterplace lokale Initiativen mit globalen Möglichkeiten verbindet. Klicken Sie auf eine der Überschriften – und lernen Sie das jeweilige „Web of Trust“ beispielhaft kennen.
Ein Aidswaisenhauses in Mombasa entschließt sich zwei Latrinen zu errichten. Dafür werden 850 Euro benötigt.
Die Tochter der Leiterin des Waisenhauses, da sie das Projekt gut kennt und die Einzige in der Gegend ist, die über einen Internetzugang verfügt.
Die japanische Lehrerin einer Internationalen Schule in Nairobi kennt das Waisenhaus und tritt als Fürsprecherin für das Projekt auf.
Ein kenianischer Student in Deutschland sieht sich das Waisenhaus bei einem Heimaturlaub an. Bericht und Fotos veröffentlicht er später auf betterplace.
Eine deutsche Fernsehredakteurin reist nach Mombasa und berichtet auf betterplace über ihre Erfahrungen mit dem Projekt.
Ein französischer Arzt möchte den Kampf gegen Cholera unterstützen und weiß, dass gute Latrinen eine Grundvoraussetzung dafür sind. Er spendet 500 Euro. 50 Euro zahlt eine kanadische Hausfrau, die sich vorher per E-Mail bei der Kenianerin vergewissert hat, dass die Wasserzufuhr gesichert ist. Und die fehlenden 300 Euro sammeln die Mitglieder eines Volleyball-Clubs, die über betterplace zufällig auf das Projekt aufmerksam geworden sind.
Eine traditionelle Kunsthandwerksschule in Bhutan will sich vergrößern, um mehr bedürftigen Kindern eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Sie benötigt die Material- und Baukosten für ein Mädchenhaus, Bücher für die Bibliothek und 20 Stipendien á 450 Euro für die dreijährige Unterbringung und Ausbildung von 20 Mädchen.
Die Schulleiterin.
Ein einheimischer Händler, der die Schulleiterin seit vielen Jahren kennt und von ihrer Integrität überzeugt ist.
Ein dänischer Tourist besucht die Schule während eines Himalajatrekkings und postet auf betterplace seinen begeisternden Bericht.
Ein deutsches Unternehmen stellt sich auf betterplace als Unternehmenspartner der Schule vor. Seitdem es vor fünf Jahren die Stipendien für bedürftige Jungen übernommen hat, sind schon 60 Kunsthandwerker ausgebildet worden.
Das deutsche Unternehmen finanziert den gesamten Bau des Mädchenhauses. Seine Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit die Bücher für die Bibliothek zu spenden. Auslandsentsandte des Unternehmens betätigen sich als Volontäre vor Ort. Weitere Unterstützer aus der Schweiz, den USA und Hongkong entschließen sich, die 20 Stipendien zu übernehmen.
Ein Düsseldorfer Café für obdachlose Mädchen, betrieben von der Diakonie, möchte ein Kunstprojekt starten. Als Anschubfinanzierung benötigt es 500 Euro.
Der Leiter der Diakonie in Düsseldorf.
Diakonie Düsseldorf
Eine ehemalige Obdachlose beschreibt, wie wichtig die Workshops des Cafés für sie während ihrer Zeit auf der Straße waren.
Eine Johannesburger Künstlerin erklärt sich bereit 100 Euro für Farben und Pinsel zu spenden. Eine Berliner Schulklasse sammelt auf einem Schulbazar für das Projekt und spendet 400 Euro. Ein belgischer Programmierer baut dem Projekt kostenlos einen Internetauftritt und wirbt in seinem Bekanntenkreis für die entstandenen Bilder.
Selbstverständlich braucht ein Projekt bei der Registrierung auf betterplace weder einen Fürsprecher, noch einen Besucher, weder eine Organisation als Träger, noch ein Unternehmen als Unternehmenspartner. Lediglich ein Projektverantwortlicher wird benötigt, der das Projekt auf betterplace vorstellt und den Fortschritt kontinuierlich beschreibt. Fürsprecher, Besucher, eine Organisation, Unternehmen und natürlich Unterstützer gruppieren sich erst nach und nach um ein Projekt. Je sinnvoller den Menschen ein Projekt erscheint, desto schneller passiert das und desto mehr Unterstützung wird das Projekt erhalten.