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betterplace verbindet.
Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen.
Eins zu eins. Ohne Umwege. Weltweit.

Sie wollen helfen?

Sie wollen helfen und suchen nach sinnvollen Projekten, die Sie unterstützen können?

Auf betterplace.org finden Sie Hilfsprojekte aus der ganzen Welt oder Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Projekte, die Sie direkt unterstützen können: mit einer Geld- oder Sachspende, mit freiwilliger Mitarbeit oder Know-how – ob als Einzelperson oder Unternehmen. Auf betterplace können Sie langfristig und multimedial verfolgen, welch konkreten Unterschied Ihr Beitrag bewirkt.

Sie suchen Unterstützung?

Sie wollen ein Projekt initiieren oder Sie engagieren sich bereits für eines und brauchen Unterstützung?

Stellen Sie sich, das Projekt und die Menschen, denen es zugute kommt, auf betterplace.org vor – ob als Einzelperson oder als Organisation. Benennen Sie, was genau benötigt wird. Finden Sie Unterstützer. Und berichten Sie kontinuierlich über den Fortschritt und die Verwirklichung des Projekts.

Wie's funktioniert

Das Web of Trust

Wer Unterstützung anbietet, soll vertrauen können. Dafür gibt es das „Web of Trust“. Das „Web of Trust“ bildet sich um jedes vorgestellte Projekt und besteht aus verschiedenen Akteuren, die auf betterplace über ihre Erfahrungen mit dem „Projektverantwortlichen“ – also dem Menschen, der das Projekt auf betterplace registriert hat – und seinem Projekt berichten. Mit dem „Web of Trust“ entsteht nach und nach ein differenziertes und sich selbst regulierendes Bewertungssystem für jedes Projekt. Es verhindert Missbrauch, steigert die Effektivität von Projekten und ermöglicht allen Unterstützern eine gezielte Auswahl nach eigenen Kriterien.

So können Sie zum „Web of Trust“ eines Projektes beitragen:

Geben erleben:

Wählen Sie exakt das Projekt aus, das Sie unterstützen möchten. Helfen Sie, indem Sie Geld spenden, Sachleistungen geben, selbst Mitarbeiten oder Ihr Know-how anbieten. Damit sind Sie „Projektunterstützer“. Berichten Sie über die Kommunikation mit dem Projektverantwortlichen, verfolgen Sie den Fortschritt, nehmen Sie Teil – und schaffen Sie Vertrauen für weitere Unterstützer.

Aktiv reisen:

Besuchen Sie ein Projekt vor Ort! Schauen Sie sich um und reden Sie mit dem Projektverantwortlichen. Danach berichten Sie darüber auf betterplace: schreiben Sie, zeigen Sie Ihre Fotos oder Ihr Videomaterial. Denn nichts schafft mehr Vertrauen, als ein „Projektbesucher“, also eine Person, die ein Projekt mit eigenen Augen gesehen hat.

Überzeugungen zeigen:

Sind Sie der Überzeugung, dass auf einen Projektverantwortlichen Verlass ist? Dann werden Sie „Projektfürsprecher“! Projektfürsprecher heißen auf betterplace Menschen, die auf Grund persönlicher Erfahrung, direkter Beziehung oder speziellem Wissen für ein Projekt und dessen Seriosität „einstehen“. Sie begründen, warum auch andere dem Projekt vertrauen können.

Die Arbeit Ihrer Organisation beschreiben:

Auf betterplace stellen nicht nur Einzelpersonen Projekte vor, sondern auch lokale und internationale Hilfsorganisation. Sie sind „Projektträger“. Von einer indischen Slumbewohner-Vereinigung bis zu Oxfam – sie alle verdienen Vertrauen, weil sie mit ihrer konkreten Expertise und mit ihrer langen Erfahrung ein Projekt verantwortlich betreiben.

Gutes tun – und darüber reden:

Neben Einzelpersonen können auf betterplace auch Unternehmen Projekte unterstützen. Die nennen wir „Unternehmenspartner“. Als Unternehmen können Sie auf betterplace Ihre Corporate Social Responsibility (CSR) präsentieren. Und dabei verdeutlichen, dass Sie voll und ganz hinter Ihrem unterstützem Projekt stehen. Zum Beispiel, indem Sie kontinuierlich über Ihre Erlebnisse mit den Menschen vor Ort berichten.

Das ist das „Web of Trust“: Ein dichtes Netzwerk von Menschen, die alle daran interessiert sind, dass ein Projekt erfolgreich realisiert wird. Und in Kürze gibt es eine weitere Möglichkeit, einem Projekt näher zu kommen: Lassen Sie sich anzeigen, über wie wenige betterplace-Freunde Sie mit dem „Web of Trust“ Ihres ausgesuchten Projekts, oder sogar mit dem Projektverantwortlichen selbst, verbunden sind: Sie – ein guter Freund von Ihnen – ein Freund Ihres Freundes – und der kennt den Projektverantwortlichen persönlich. Wenn das nicht zusätzlich Vertrauen schafft? Web of Trust

Beispiele

Hier finden Sie drei Beispiele, die aufzeigen wie betterplace lokale Initiativen mit globalen Möglichkeiten verbindet. Klicken Sie auf eine der Überschriften – und lernen Sie das jeweilige „Web of Trust“ beispielhaft kennen.

Kenianisches Waisenhaus

Ein Aidswaisenhauses in Mombasa entschließt sich zwei Latrinen zu errichten. Dafür werden 850 Euro benötigt.

Die Projektverantwortliche:

Die Tochter der Leiterin des Waisenhauses, da sie das Projekt gut kennt und die Einzige in der Gegend ist, die über einen Internetzugang verfügt.

Die Projektfürsprecherin:

Die japanische Lehrerin einer Internationalen Schule in Nairobi kennt das Waisenhaus und tritt als Fürsprecherin für das Projekt auf.

Die Projektbesucher:

Ein kenianischer Student in Deutschland sieht sich das Waisenhaus bei einem Heimaturlaub an. Bericht und Fotos veröffentlicht er später auf betterplace.
Eine deutsche Fernsehredakteurin reist nach Mombasa und berichtet auf betterplace über ihre Erfahrungen mit dem Projekt.

Die Projektunterstützer:

Ein französischer Arzt möchte den Kampf gegen Cholera unterstützen und weiß, dass gute Latrinen eine Grundvoraussetzung dafür sind. Er spendet 500 Euro. 50 Euro zahlt eine kanadische Hausfrau, die sich vorher per E-Mail bei der Kenianerin vergewissert hat, dass die Wasserzufuhr gesichert ist. Und die fehlenden 300 Euro sammeln die Mitglieder eines Volleyball-Clubs, die über betterplace zufällig auf das Projekt aufmerksam geworden sind.

Kunsthandwerkschule in Bhutan

Eine traditionelle Kunsthandwerksschule in Bhutan will sich vergrößern, um mehr bedürftigen Kindern eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Sie benötigt die Material- und Baukosten für ein Mädchenhaus, Bücher für die Bibliothek und 20 Stipendien á 450 Euro für die dreijährige Unterbringung und Ausbildung von 20 Mädchen.

Die Projektverantwortliche:

Die Schulleiterin.

Der Projektfürsprecher:

Ein einheimischer Händler, der die Schulleiterin seit vielen Jahren kennt und von ihrer Integrität überzeugt ist.

Der Projektbesucher:

Ein dänischer Tourist besucht die Schule während eines Himalajatrekkings und postet auf betterplace seinen begeisternden Bericht.

Der Unternehmenspartner:

Ein deutsches Unternehmen stellt sich auf betterplace als Unternehmenspartner der Schule vor. Seitdem es vor fünf Jahren die Stipendien für bedürftige Jungen übernommen hat, sind schon 60 Kunsthandwerker ausgebildet worden.

Die Projektunterstützer:

Das deutsche Unternehmen finanziert den gesamten Bau des Mädchenhauses. Seine Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit die Bücher für die Bibliothek zu spenden. Auslandsentsandte des Unternehmens betätigen sich als Volontäre vor Ort. Weitere Unterstützer aus der Schweiz, den USA und Hongkong entschließen sich, die 20 Stipendien zu übernehmen.

Obdachlosencafé in Düsseldorf

Ein Düsseldorfer Café für obdachlose Mädchen, betrieben von der Diakonie, möchte ein Kunstprojekt starten. Als Anschubfinanzierung benötigt es 500 Euro.

Der Projektverantwortliche:

Der Leiter der Diakonie in Düsseldorf.

Der Projektträger:

Diakonie Düsseldorf

Die Projektfürsprecherin:

Eine ehemalige Obdachlose beschreibt, wie wichtig die Workshops des Cafés für sie während ihrer Zeit auf der Straße waren.

Die Projektunterstützer:

Eine Johannesburger Künstlerin erklärt sich bereit 100 Euro für Farben und Pinsel zu spenden. Eine Berliner Schulklasse sammelt auf einem Schulbazar für das Projekt und spendet 400 Euro. Ein belgischer Programmierer baut dem Projekt kostenlos einen Internetauftritt und wirbt in seinem Bekanntenkreis für die entstandenen Bilder.

Selbstverständlich braucht ein Projekt bei der Registrierung auf betterplace weder einen Fürsprecher, noch einen Besucher, weder eine Organisation als Träger, noch ein Unternehmen als Unternehmenspartner. Lediglich ein Projektverantwortlicher wird benötigt, der das Projekt auf betterplace vorstellt und den Fortschritt kontinuierlich beschreibt.  Fürsprecher, Besucher, eine Organisation, Unternehmen und natürlich Unterstützer gruppieren sich erst nach und nach um ein Projekt. Je sinnvoller den Menschen ein Projekt erscheint, desto schneller passiert das und desto mehr Unterstützung wird das Projekt erhalten.


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